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IWC: Tradition aus Schaffhausen

IWC Schaffhausen gehört zu den bekanntesten Uhrenherstellern weltweit. Besonderen Kultstatus genießen die Fliegeruhren. Mit Kollektionen wie der Portugieser demonstriert die Luxusuhrenmanufaktur aber auch ihre Fähigkeiten in der Haute Horlogerie.

Von Chrono24 Zuletzt aktualisiert am 28. April 2021

Luxusuhren für jede Gelegenheit

Der traditionsreiche Schweizer Luxusuhrenhersteller International Watch Company – kurz IWC – zählt ohne Zweifel zu den ganz Großen der Uhrenbranche. Weltweit bekannt machten die Schaffhauser Firma vor allem ihre Pilot’s Watches, die seit Mitte der 1930er-Jahre fest zum IWC-Programm gehören. Sie alle genießen Kultstatus – von der Spezialuhr für Flieger aus dem Jahr 1936 über die legendäre IWC Mark 11 bis hin zu modernen Modellreihen wie der Spitfire oder der Top Gun.

Doch auch Dresswatch-Serien wie die Portugieser, die Portofino und die Da Vinci entwickelten sich zu absoluten Klassikern und begeistern Uhrenfans auf der ganzen Welt. Gleiches gilt für die Kollektionen Ingenieur und Aquatimer. Auch sie tragen dazu bei, dass IWC Schaffhausen einen so ausgezeichneten Ruf genießt.

IWC verbindet in allen Modellreihen traditionelles Design mit modernen Stilelementen. Dies gelingt den Ingenieuren unter anderem dadurch, dass sie Keramik, Bronze oder Titan für die Gehäuse verwenden. Bei der Taucheruhr Aquatimer stellt das Unternehmen seine Innovationskraft mit einem Außen-Innen-Drehring unter Beweis. Zudem sind für IWC präzise Werke selbstverständlich. Überwiegend verwenden die IWC-Uhrmacher heute Manufakturkaliber. Alternativ bietet der Hersteller aber auch Uhren mit Werken der Schweizer Rohwerkelieferanten ETA oder Sellita an, die in der Regel veredelt und feinreguliert sind.

5 Gründe für den Kauf einer Uhr von IWC

  • Schweizer Manufaktur mit großer Tradition seit 1868
  • Kultmodelle wie die Pilot’s Watch, Portugieser oder Da Vinci
  • Erstklassige Verarbeitung bei Kalibern und Gehäusen
  • Materialien wie Edelstahl, Gold, Titan, Keramik oder Bronze
  • Tool- und Dresswatches für Damen und Herren

Preisübersicht zu Uhren von IWC

Modell / Ref.-Nr. Preis (ca.) Besonderheiten
Portugieser Grande Complication / IW377601 168.000 EUR 20 Komplikationen, Platingehäuse
Portugieser Tourbillon Mystère Rétrograde / IW504401 66.000 EUR Tourbillon, retrogrades Datum, Platingehäuse
Portugieser Minute Repeater / IW544907 56.000 EUR Minutenrepetition, Goldgehäuse
Ingenieur Perpetual Calendar Digital Date-Month / IW381701 37.000 EUR Ewiger Kalender, Goldgehäuse
Da Vinci Perpetual Calendar Chronograph / IW392101 36.000 EUR Ewiger Kalender, Chronograph, Mondphase, Goldgehäuse
Big Pilot’s Watch Rodeo Drive Perpetual Calendar / IW503001 24.000 EUR Ewiger Kalender, Mondphase, Keramikgehäuse
Pilot’s Watch Timezoner Chronograph / IW395001 11.000 EUR Weltzeitanzeige, Chronograph, Edelstahlgehäuse
Aquatimer Chronograph Charles Darwin / IW379503 8.600 EUR Chronograph, Bronzegehäuse
Pilot’s Watch Chronograph Top Gun / IW389101 7.400 EUR Chronograph, Keramikgehäuse
Portugieser Chronograph / IW371604 6.900 EUR Chronograph, Edelstahlgehäuse
Portofino Chronograph / IW391031 4.600 EUR Chronograph, Edelstahlgehäuse
Da Vinci Automatic / IW356601 4.300 EUR Datum, Edelstahlgehäuse
Pilot’s Watch Mark XVIII / IW327009 4.100 EUR Datum, Edelstahlgehäuse
Pilot’s Watch Automatic 36 / IW324001 3.700 EUR Datum, Edelstahlgehäuse

Was kostet eine Uhr von IWC Schaffhausen?

IWC ist eine traditionsreiche Uhrenmanufaktur mit langer Geschichte und einem großen Produktportfolio. Toolwatches wie die Fliegeruhren der Kollektion Pilot‘s Watch oder die Taucheruhren der Aquatimer-Serie kosten im Schnitt zwischen 3.300 EUR und 10.000 EUR. Auch die amagnetische Ingenieur finden Sie in diesem Preisbereich. Dresswatch-Ikonen wie die Portugieser oder die Portofino, die häufig aus Gold oder Platin bestehen und mit teils sehr aufwendigen Komplikationen ausgestattet sind, können Sie zu Preisen zwischen 6.000 EUR und 60.000 EUR kaufen. Besonders gut ausgestattete Modelle können aber auch schnell bis zu 200.000 EUR kosten.


IWC-Fliegeruhren im Detail

Die Fliegeruhren-Kollektion Pilot’s Watches ist die mit Abstand größte des gesamten IWC-Programms. Modelle der Heritage- und Classic-Reihe versteht IWC als direkte Nachfolger der alten Klassiker. In der Kollektion Classic finden Sie Uhren aus Edelstahl von 36 mm bis zu 46 mm Durchmesser. Eine Ausnahme bildet hierbei die 2021 vorgestellte Big Pilot’s Watch Shock Absorber XPL , deren Gehäuse aus der Titan-Keramik-Legierung Ceratanium besteht. Ihr Manufakturkaliber ist auf einer speziellen Feder gelagert, was es besonders unempfindlich gegenüber Erschütterungen und Stößen macht. Die restlichen Zeitmesser der Classic-Serie stattet IWC mit Manufakturkalibern oder veredelten Werken der ETA oder Sellita aus. Die Heritage-Modelle bestehen in der Regel aus Titan, haben häufig Manufakturkaliber und können – wie im Fall der Big Pilot’s Watch Heritage 55 – bis zu 55 mm groß sein. Die Preise für Modelle dieser Baureihen reichen von 3.700 EUR für einfache Mark XVIII-Exemplare mit drei Zeigern, über knapp 11.000 EUR für aufwendige Chronographen mit Weltzeitanzeige bis hin zu ca. 29.000 EUR für Uhren mit Ewigem Kalender.

Die Spitfire -Reihe sieht ihren Schwestermodellen auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich. Bei genauerem Hinsehen merkt man aber schnell, dass es sich um eine eigene Serie handelt. Deutlich wird das beispielsweise an den Gehäusen, die es aus Edelstahl oder Bronze gibt. Außerdem kommen in den aktuellen Spitfire-Modellen ausschließlich Manufakturkaliber zum Einsatz. Vereinzelt finden Sie noch Modelle, in denen veredelte ETA-Werke arbeiten. Neben Drei-Zeiger-Uhren bietet die Spitfire-Kollektion Zeitmesser mit Chronographenfunktion, zweiter Zeitzone, Ewigem Kalender oder Mondphasenanzeige. Abhängig von der Ausstattung kommen hier Preise zwischen 4.000 EUR und 28.000 EUR auf Sie zu.

Top-Gun aus Ceratanium und besondere Editionen

Die IWC-Fliegeruhren der Reihe Top Gun geben sich besonders modern. Das Zifferblattdesign entspricht zwar weitgehend dem der Schwestermodelle, doch setzen die Schweizer in dieser Linie beim Gehäuse konsequent auf Keramik sowie die Speziallegierung Ceratanium, die die Eigenschaften von Titan und Keramik in sich vereint. Die Uhren der Top Gun-Kollektion schimmern meist in einem matten schwarz. Die Uhren der Modellreihe Top Gun Mojave Desert besitzen hingegen ein beiges Keramikgehäuse, das an den Sand der gleichnamigen Wüste erinnert. Zu haben sind Top Gun-Modelle mit drei Zeigern, als Standardchronograph, Chronograph mit Schleppzeigerfunktion oder seit 2021 mit Ewigem Kalender.

IWC bietet zudem die Edition-Modelle „Rodeo Drive“ und „Blue Angels“ an, die unter anderem mit Ewigem Kalender oder Mondphase aufwarten. Die Preise für eine Top Gun bewegen sich zwischen 4.900 EUR für Drei-Zeiger-Uhren und knapp 24.000 EUR für die „Rodeo Drive“ mit Ewigem Kalender.

IWC gibt regelmäßig limitierte Auflagen der Fliegeruhr zu Ehren des Piloten und Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry heraus. Die Edition „Le Petit Prince“ zeichnet sich durch blaue Sonnenschliffzifferblätter aus. Die Uhren der Edition Saint-Exupéry besitzen hingegen ein braunes Blatt in Sonnenschliffoptik. In beiden Fällen sind die Uhren meist besonders aufwendig verarbeitet und bestehen häufig aus Gold oder Platin. Einfache Drei-Zeiger-Modelle aus Edelstahl können Sie hier schon für knapp 3.800 EUR bekommen. Für Exemplare mit Schleppzeiger-Chronograph steigt der Preis auf ca. 9.000 EUR. Am oberen Ende der Preisskala finden Sie Uhren mit Weltzeitanzeige oder Ewigem Kalender. Die Preise bewegen sich hier zwischen 15.000 EUR und 36.000 EUR.

The ONLY IWC you should ever buy | THE IWC BIG PILOT

Portugieser: edel und kompliziert

Ganz im Zeichen klassischer Eleganz steht die Kollektion Portugieser. Die Wurzeln der Portugieser reichen zurück bis in die 1930er-Jahre. Damals gaben zwei portugiesische Kaufleute bei IWC eine Armbanduhr in Auftrag, in der ein möglichst präzises Taschenuhrwerk arbeiten sollte. Seither hat sich die Uhr zu einer ausgewachsenen Kollektion entwickelt und bietet feinste Verarbeitung sowie Manufakturkaliber mit ausgefeilten Komplikationen. Das reicht von der Chronographenfunktion und dem Ewigen Kalender über die Minutenrepetition und das Tourbillon bis zur Grande Complication, die 20 Funktionen in sich vereint.

Drei-Zeiger-Uhren und Chronographen aus Edelstahl kosten je nach Ausführung ca. 6.000 EUR bis 11.000 EUR. Knapp 4.000 EUR mehr müssen Sie für vergleichbare Modelle aus 18 Karat Gold einplanen. Soll es eine Portugieser mit Ewigem Kalender, Minutenrepetition oder Tourbillon sein, steigt der Preis auf 31.000 EUR bis 66.000 EUR. Für das Spitzenmodell mit 20 Komplikationen sollten Sie ca. 169.000 EUR bereithalten.


Portofino – die perfekte Dresswatch

Die Uhren der Kollektion Portofino haben die IWC-Designer etwas zurückhaltender gestaltet. Sie verströmen eine schlichte Eleganz, die sie zu perfekten Dresswatches für jede Gelegenheit macht. Die Reihe umfasst klassische Drei-Zeiger-Uhren, Chronographen, Exemplare mit Mondphasen- und Gangreserveanzeige sowie Tourbillon-Uhren. In Modellen mit automatischem Aufzug sorgen Werke von Sellita für den präzisen Gang. Handaufzugsuhren stattet IWC hingegen mit Kalibern aus der eigenen Manufaktur aus. IWC bietet die Portofino in Größen von 37 mm bis 45 mm in Edelstahl oder Gold an, einige Modelle sind mit Diamanten besetzt. Die Uhren eignen sich somit hervorragend für Damen und Herren.

Exemplare mit drei Zeigern und Edelstahlgehäuse kosten rund 3.700 EUR, bei Modellen mit Goldgehäuse verdoppelt sich der Preis in etwa. Ähnliches gilt für die Chronographen der Reihe, die in der Stahlausführung ca. 4.600 EUR kosten und in der Goldvariante mit knapp 13.000 EUR zu Buche schlagen. Für Modelle mit Mondphase, Goldgehäuse und Diamantbesatz klettert der Preis bis auf ca. 28.000 EUR. Das Top-Modell der Reihe mit Tourbillon und retrograder Datumsanzeige können Sie für etwa 60.000 EUR kaufen.


Antimagnetischer Klassiker: die Ingenieur

Genau wie die Fliegeruhren sind auch die Zeitmesser der Reihe Ingenieur Meilensteine in der Geschichte von IWC. Die Toolwatch gehörte 1955 zu den ersten Uhren, die gegen stärkere Magnetfelder geschützt waren – ein zusätzliches Innengehäuse aus Weicheisen machte es möglich. Einen Popularitätsschub erfuhr die Ingenieur Mitte der 1970er-Jahre, als der Uhrendesigner Gérald Genta ein neues Gehäuse für die Uhr entwarf. Fortan verfügte die Ingenieur über ein leichte Tonneau-Form, integriertes Band und eine runde, an ein Bullauge erinnernde Lünette – ganz wie Gentas andere berühmte Uhr, die Audemars Piguet Royal Oak. Die aktuelle Ingenieur-Kollektion orientiert sich wieder mehr am klassisch-runden Design der ersten Ingenieur mit der Referenznummer 666.

IWC bietet die Ingenieur in zahlreichen Varianten an. Es gibt sie als Drei-Zeiger-Uhr aus Edelstahl, als Chronograph oder als Version mit Ewigem Kalender und 18-karätigem Goldgehäuse. In den beiden letztgenannten verbaut IWC Kaliber aus der eigenen Manufaktur. In den Drei-Zeiger-Modellen arbeiten hingegen veredelte ETA- bzw. Sellita-Werke. Die Preise für eine Ingenieur der aktuellen Baureihe bewegen sich je nach Ausstattung in einer Größenordnung von ca. 3.800 EUR bis 38.000 EUR.

Bevorzugen Sie ein Modell aus den 1970er- oder 80er-Jahren, hält der Gebrauchtmarkt ein großes Angebot für Sie bereit. Abhängig vom Gebrauchtzustand können Sie hier zu Preisen zwischen 3.900 EUR und 8.200 EUR fündig werden. Auch Modelle aus den 1950er- und 60er-Jahren werden häufig angeboten. Stellen Sie sich hier auf Preise zwischen 4.500 EUR und 9.500 EUR ein.


Aquatimer: bis zu 2.000 m wasserdicht

Die Aquatimer ist die Taucheruhr im Repertoire von IWC. Als das Unternehmen die Uhr Mitte der 1960er-Jahre das erste Mal vorstellte, setzte sie sich durch ihre innenliegende Tauchlünette und die zweite Krone bei 2 Uhr deutlich von anderen Tauchuhren ab. Auch bei aktuellen Modellen befindet sich der Drehring zum Einstellen der Tauchzeit unter dem Saphirglas. Anders als bei den historischen Modellen wird dieser aber über die Lünette bedient.

Die Wasserdichtigkeit beträgt bei der aktuellen Modellreihe meist 300 m (30 bar). Ausnahmen bilden Uhren wie die bis 2019 erhältliche Automatic 2000, die bis 2000 m (200 bar) gegen eindringendes Wasser geschützt ist.

Für die aktuelle Drei-Zeiger-Variante der Aquatimer aus Edelstahl müssen Sie ca. 4.200 EUR bereithalten. Für die Chronographen-Variante steigt der Preis auf ca. 5.400 EUR. Limitierte Modelle wie die Aquatimer Sharks, die Charles Darwin Edition aus Bronze oder die Perpetual Calendar Digital Date-Month aus 18-karätigem Rotgold und Titan können aber auch schnell 9.000 EUR bis 39.000 EUR kosten.

Steht Ihnen der Sinn eher nach einem Vintage-Modell, wie der Referenz 812 mit Doppelkrone aus den 1960er-Jahren, sollten Sie für ein gut erhaltenes Exemplar 13.000 EUR einkalkulieren. Preisliche Alternativen sind hier die Modelle aus den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren. Sie sind ebenfalls mit zwei Kronen ausgestattet, kosten aber lediglich zwischen 3.300 EUR und 5.000 EUR.


Da Vinci – die Wandelbare

Die Da Vinci existiert als eigenständige Kollektion zwar erst seit 2017, IWC stellt seit 1969 jedoch in unregelmäßigen Abständen immer wieder Modelle vor, die den Namen des berühmten Universalgenies tragen. Zum Charakter der Da Vinci gehört, dass sich ihr Stil stetig verändert – mal ist sie rund, mal eckig, mal tonneauförmig. Außerdem wartet sie immer wieder mit aufwendigen Komplikationen auf. In der aktuellen Kollektion hat die Da Vinci ein rundes Gehäuse, das aus 18-karätigem Rotgold oder Edelstahl besteht und wahlweise mit Diamanten verziert ist. Genau wie die Portofino ist auch die Da Vinci für Damen und Herren geeignet, denn es gibt sie in Größen von 36 mm bis 44 mm. Bei den Komplikationen können Sie zwischen Ewigem Kalender, Chronograph, Tourbillon oder Mondphasenanzeige wählen.

Aktuelle Edelstahlmodelle mit drei Zeigern können Sie ab ca. 4.200 EUR finden. Soll es eine Uhr mit Chronographenfunktion sein, müssen Sie mit einem Preis um 9.700 EUR rechnen. Am oberen Ende der Preisskala finden Sie Modelle mit Goldgehäuse, Diamantbesatz und Komplikationen wie Ewiger Kalender oder Tourbillon. Planen Sie hier eine Summe zwischen 13.000 EUR und 70.000 EUR ein. Sind Sie eher an Vintage-Exemplaren interessiert, können Sie teilweise schon für unter 2.000 EUR fündig werden.


Die Geschichte der International Watch Company

IWC Schaffhausen blickt auf eine turbulente Geschichte zurück. Die Idee für die Marke hatte der amerikanische Uhrmacher und Ingenieur Florentine Ariosto Jones , der von 1841 bis 1916 in Boston lebte und einen führenden Posten beim Uhrenhersteller E. Howard & Company bekleidete.

F. A. Jones wollte die modernen Fertigungstechniken der USA mit der Schweizer Uhrmacherkunst kombinieren. In der Schweiz traf der junge Amerikaner auf den Industriellen Johann Heinrich Moser, der in Schaffhausen am Rhein eine Uhrenfabrik und ein Wasserkraftwerk besaß.

1868 mietete Jones in Mosers Fabrik ein paar Räume und gründete die International Watch Company. Wenig später baute er seine eigene Fabrik. Doch obwohl die Lohnkosten in der Schweiz vergleichsweise niedrig waren, erwirtschaftete IWC kaum Gewinn. Die Nachfrage war zu gering, zusätzlich erschwerten hohe Einfuhrzölle den Export in die USA. Es kam zur Insolvenz und Jones' Uhrenfabrik ging in den Besitz der Handelsbank von Schaffhausen über, die 1874 eine Aktiengesellschaft aus der IWC machte.

Nach einem erneuten Konkurs 1880 kaufte der Schweizer Johannes Rauschenbach die Firma, womit für IWC eine ruhigere Phase begann. Angehörige verschiedener Familienzweige führten die Firma unter wechselnden Namen über mehrere Generationen. Zeitweise war sogar der Psychoanalytiker C. G. Jung Teilhaber von IWC. 1929 kaufte ihm sein Schwager Ernst Jakob Homberger die Anteile ab und leitete fortan die Firma. 1955 löste ihn sein Sohn Hans Ernst Homberger ab. Er lenkte als letztes Familienmitglied der Rauschenbachs die Geschicke von IWC.

Die Quarzkrise, ein hoher Gold- und niedriger Dollarpreis führten dazu, dass Hans Ernst Homberger die angeschlagene Firma 1978 nach Deutschland verkaufte. Damit begannen erneut wechselhafte Zeiten. IWC ging an die VDO Adolf Schindling AG, eigentlich bekannt für ihre Auto-Tachometer. Im selben Jahr hatte sich VDO einen weiteren Schweizer Traditionshersteller einverleibt, und zwar Jaeger-LeCoultre. Als die VDO im Jahr 1991 im Mannesmann-Konzern aufging, fanden sich auch die beiden Uhrenmanufakturen unter dessen Dach wieder. Im Jahr 2000 übernahm der Telefonanbieter Vodafone die Mannesmann-Gruppe. Vodafone reichte IWC, Jaeger-LeCoultre und die Lange Uhren GmbH (A. Lange & Söhne) aus Glashütte an den Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont weiter, dessen Teil IWC bis heute ist. Zu Richemont gehören auch Marken wie Panerai oder Baume & Mercier.