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Zenith – Präzision und Höchstleistung seit 1865

Luxusuhren der Manufaktur Zenith stehen für Präzision, Qualität und Zuverlässigkeit. Das El Primero ist das erste automatische Chronographen-Kaliber der Welt. Die 2017 vorgestellte Weiterentwicklung dieses Klassikers stoppt sogar Hundertstelsekunden.


Der Zeit einen Schritt voraus

Die Schweizer Luxusuhrenmanufaktur Zenith ist untrennbar mit dem Chronographen-Kaliber El Primero verbunden. Dieser Schnellschwinger, der 1969 unter der Bezeichnung 3019 PHC auf den Markt kam, gilt als das erste automatische Uhrwerk mit Chronographen-Funktion weltweit. Es stoppt dank seiner Unruhfrequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde (A/h) auf die Zehntelsekunde genau. Verschiedene modernisierte Varianten des Werks finden sich bis heute in den Uhren der Kollektionen Chronomaster sowie Chronomaster.

Im Jahr 2017 präsentierte das Unternehmen eine Neuauflage der Uhrenserie Defy und mit ihr das hochmoderne Kaliber Zenith El Primero 21. Diese Weiterentwicklung des weltberühmten Uhrwerks ist in der Lage, Zeitspannen auf die Hundertstelsekunde genau stoppen zu können.

Zenith hat das El Primero 21 seither um einige interessante Varianten erweitert. In der Reihe Zero G sind Unruh und Hemmung beispielsweise gyroskopisch gelagert, das Regulierorgan – also Unruh und Hemmung – richtet sich so immer parallel zum Erdboden aus. Weitere Highlights sind Werke mit doppeltem Tourbillon sowie die Fusée Tourbillon-Kaliber. Bei diesen überträgt ein System aus Ketten und Schnecken die Kraft der Aufzugsfeder auf das Uhrwerk.

Neben den verschiedenen Chronographen mit El Primero-Kalibern bietet Zenith auch eine Reihe hochwertiger Drei-Zeiger-Uhren an. Hervorzuheben sind hier die Fliegeruhren der Pilot-Serie sowie die Kollektion Elite. Bei letzterer handelt es sich um klassisch-elegante Dresswatches, die Zenith teilweise mit Mondphasenanzeige oder kleiner Sekunde ausstattet.

Gründe für den Kauf einer Uhr von Zenith

  • Zenith El Primero – erster automatischer Chronograph der Welt
  • El Primero 21 mit zwei Hemmungen und Hundertstelsekunden-Genauigkeit
  • Top-Chronographen aus Gold und mit Doppel-Tourbillon
  • Defy Zero G mit „Gravity Control“
  • Aktuelle Fliegeruhren der Pilot-Kollektion im Vintage-Look

Preisübersicht zu Uhren von Zenith

Modell / Ref.-Nr. Preis (ca.) Material / Kaliber
Defy Double Tourbillon / 40.9000.9020/78.R582 112.000 EUR Platin / El Primero 9020
Chronomaster Open Tourbillon / 18.2050.4035/01.c713 25.400 EUR Rotgold / El Primero 4035
Defy Extreme / 97.9100.9004/02.I001 14.700 EUR Titan / El Primero 9004
Chronomaster Sport / 03.3100.3600/69.M3100 9.200 EUR Edelstahl / El Primero 3600
Elite Classic / 18.3100.670/01.C920 10.900 EUR Rotgold / Elite 670
Chronomaster Original / 03.3200.3600/69.C902 8.200 EUR Edelstahl / El Primero 3600
Chronomaster Revival A384 / 03.A384.400/21.C815 7.200 EUR Edelstahl / El Primero 400

Was kostet eine Zenith-Uhr?

Gut erhaltene Vintage Armband- oder Taschenuhren von Zenith finden Sie auf Chrono24 schon für wenige hundert Euro. Dabei handelt es sich in der Regel um einfache Drei-Zeiger-Uhren mit mechanischen oder quarzgetriebenen Kalibern.

Die Preise für Chronographen mit El Primero-Werk beginnen bei etwa 2.500 EUR. Dabei handelt es sich meist um Uhren aus den 1990er-Jahren, wie die Zenith Prime oder die rechteckige Square Chronograph. Zeitmesser mit einem automatischen El Primero und Edelstahlgehäuse können Sie auf Chrono24 zu Preisen zwischen 4.500 EUR und 13.600 EUR kaufen, je nachdem, ob Sie sich für eine Vintage-Uhr oder ein aktuelles Modell aus der Chronomaster- bzw. Chronomaster Sport-Serie entscheiden. Interessieren Sie sich für eine El Primero aus Gold oder Modelle mit aufwendigen Komplikationen, sollten Sie sich auf Preise zwischen 25.000 EUR und 60.000 EUR einstellen. Besonders rare Sondereditionen können jedoch auch die 100.000-EUR-Marke überschreiten.

Uhren mit dem hochmodernen El Primero 21-Kaliber kosten in der Grundvariante ab ca. 10.000 EUR. Soll es hingegen ein Zeitmesser aus einer der Serien Fusée Tourbillon, Double Tourbillon oder Zero G sein, sollten Sie sich auf Preise zwischen ca. 60.000 EUR und 97.000 EUR einstellen.

Deutlich günstiger sind die Drei-Zeiger-Modelle wie die Defy Classic, Pilot Type 20 oder Elite Classic. Planen Sie hier zwischen 3.700 EUR und 6.000 EUR ein.


Zenith Chronomaster mit dem El Primero

Die aktuelle Chronomaster-Kollektion besteht aus den Baureihen Original, Revival, Open und Chronomaster Sport. Während sich die ersten drei Varianten an Liebhaber von Uhren im Retro-Design richten, kommen die Zeitmesser der Serie Sport betont modern daher.

Chronomaster Original – besonders authentisch

Bei der Chronomaster Original diente das berühmte Modell A386 aus dem Jahr 1969 als Vorbild. Der Durchmesser von 38 mm, die pilzförmigen Drücker ohne Flankenschutz sowie das Design des Zifferblatts hat Zenith fast 1:1 von der historischen Vorlage übernommen. Die Referenz 03.3200.3600/69.C902 ist mit ihren dreifarbigen Totalisatoren und dem rot lackierten Stoppsekundenzeiger optisch besonders nah am Original aus den 1960ern. Technisch ist sie ihrem Vorbild dank des modernen El Primero 3600 jedoch deutlich überlegen. Das Werk basiert auf dem klassischen El Primero 400, verfügt jedoch über einen Sekundenstopp sowie eine um zehn Stunden verbesserte Gangreserve von 60 Stunden.

Zenith bietet die Chronomaster Original in zahlreichen weiteren Zifferblattvarianten sowie in Ausführungen mit Rotgoldgehäuse an.

Eine Edelstahlalternative für El Primero-Puristen ist die Chronomaster Revival A386 Manufacture Edition 03.Z386.400/60.C843, in der weiterhin das Kaliber 400 den Takt vorgibt. Uhren mit diesem Werk erkennen Sie leicht an der Tachymeterskala auf dem äußeren Rand des Zifferblatts. Zudem verfügen diese Uhren über einen 30-Minuten-Zähler bei der 3, einen 12-Stunden-Zähler bei der 6 sowie eine kleine Sekunde auf der 9-Uhr-Position.

Bevorzugen Sie Uhren mit einem etwas größeren Gehäuse, können Sie zur Chronomaster El Primero 42 greifen, die bis 2020 zur Kollektion gehörte. Auch diese 42 mm große Edelstahluhr nutzt als Antrieb das Kaliber 400 und orientiert sich optisch ebenfalls stark an der A386. Auffällig ist bei diesem Modell, dass das Datum von der 4:30-Uhr-Position auf die 6 gewandert ist.

Chronomaster El Primero Open mit Blick auf die Unruh

Die Chronomaster El Primero Open ist eine Variante der El Primero 42. Gehäuse und Zifferblattdesign sind prinzipiell identisch – mit einem Unterschied: Zenith versieht die Zifferblätter der Open-Modelle zwischen 9 und 10 Uhr mit einer Öffnung, welche die Unruh und die Hemmung sichtbar machen. Die kleine Sekunde musste dafür allerdings weichen.

Als Taktgeber fungiert das Kaliber 4061, eine Weiterentwicklung des Kalibers 400. Das Werk unterscheidet sich vor allem durch eine hochmoderne Hemmung vom klassischen El Primero 400. Zenith nutzt sowohl für das Hemmungsrad als auch den Anker Silizium. Dadurch kommt die Hemmung komplett ohne Schmiermittel aus.

Bei der Chronomaster El Primero Open haben Sie die Wahl zwischen Exemplaren aus Edelstahl, 18-karätigem Rotgold oder Bicolor-Ausführungen, bei denen das Gehäuse aus Edelstahl und die Lünette aus Rotgold besteht.

El Primero Tourbillon

Bis vor wenigen Jahren gehörte auch die Chronomaster El Primero Tourbillon zur Chronomaster-Kollektion. Die Uhren orientieren sich am Design der Open-Modelle, sind mit knapp 44 mm jedoch etwas größer. Der Zifferblattausschnitt sitzt bei 10:30 Uhr und gibt den Blick auf das fliegende Tourbillon frei. Den Rand des Ausschnitts nutzt Zenith zudem als Zeigerdatum.

Auf Chrono24 finden Sie zahlreiche ungetragene Exemplare der Chronomaster El Primero Tourbillon. Sie haben dabei die Wahl zwischen Modellen aus Edelstahl, Rotgold oder Weißgold.

Chronomaster Revival – Neuauflagen alter Klassiker

Die Zenith A384 aus dem Jahr 1969 war die erste Uhr der Manufaktur, in der das legendäre El Primero-Kaliber tickte. Vintage-Exemplare dieses kultigen Edelstahlchronographen sind bei Sammlern äußerst beliebt.

2019 stellte Zenith die Neuauflage Chronomaster Revival A384vor. Sie besitzt das gleiche, etwas kantig wirkende Tonneau-Gehäuse mit 37 mm Durchmesser wie das Original. Auch das Panda-Zifferblatt mit seinen schwarzen Hilfszifferblättern auf weißem Grund wurde mithilfe von Originalplänen detailgetreu umgesetzt. Selbst das dreireihige sogenannte „Leiter“-Armband, bei dem zwischen den Mittelgliedern immer ein wenig Platz gelassen wird, ist wieder zu haben.

Die Revival-Serie wurde seit 2019 stetig erweitert. 2021 erschienen zum Beispiel die Revival A385 – zu erkennen an ihrem mit einem Farbverlauf versehenen beigen Zifferblatt – und die Revival 3817. Letztgenannte kombiniert das Gehäuse der A384 mit dem dreifarbigen Zifferblatt der A386. Weitere Varianten sind unter anderem die Revival Shadow, die Revival Safari sowie die auf 250 Exemplare limitierte Revival A384 Lupin The Third – Final Edition. Allen drei Uhren gemein ist ihr Gehäuse aus Titan. Das Shadow-Modell ist zudem schwarz beschichtet.


Zenith Defy – Klassiker in modernem Gewand

Die Kollektion Defy bildet die zweite wichtige Säule im Programm von Zenith. Ihre Wurzeln reichen zurück bis ins frühe 20. Jahrhundert. Damals stellte Zenith besonders robuste Taschenuhren her, die mit dem Label „Défi“ (franz. für Herausforderung) versehen waren. In den 1960er-Jahren ließ Zenith die Reihe dann in Form von Armbanduhren wie der A3642 wieder aufleben, dieses Mal jedoch mit der englischen Schreibweise Defy.

Die aktuelle Kollektion umfasst eine große Zahl futuristisch anmutender Uhren, die mit hochmodernen Manufakturkalibern und innovativer Technik ausgestattet sind.

Zenith El Primero 21 – der Chronograph für das 21. Jahrhundert

Zenith präsentierte die Defy El Primero 21 auf der Baselworld 2017. Diese Armbanduhr beherbergt eine Weiterentwicklung des Chronographenkalibers El Primero und macht die Marke fit für das 21. Jahrhundert. Das Uhrwerk mit der offiziellen Bezeichnung EP9004 besitzt zwei voneinander unabhängige Hemmungen. Die erste tickt mit den gewohnten 36.000 A/h und dient der Zeitanzeige. Die zweite oszilliert mit 360.000 A/h, was 50 Hz entspricht, womit auch Hundertstelsekunden gemessen werden können.

Aktuell bietet Zenith die 44 mm große Defy El Primero 21 in Varianten aus Rotgold, Keramik, Carbon oder Titan an. Unabhängig vom Gehäusematerial eint die Uhren seit geraumer Zeit, dass Zenith auf ein geschlossenes Zifferblatt verzichtet. Lediglich der Rehaut am äußersten Rand der Uhr ist vorhanden und trägt eine 1/100-Graduierung sowie aufgesetzte Stundenindizes. Auch die Totalisatoren bestehen nur aus schmalen Ringen. Durch die aufwendige Skelettierung haben Sie einen nahezu unverstellten Blick auf das Uhrwerk.

Die Defy Extreme ist so etwas wie die große Schwester der Defy El Primero 21. Auch in dieser Uhr tickt das Kaliber EP9004 und ihr Zifferblatt ist ebenfalls großflächig skelettiert. Der Unterschied liegt im Gehäuse, das mit 45 mm etwas größer ausfällt und deutlich robuster konstruiert ist. Dies lässt sich besonders gut bei der Krone und den Drückern erkennen, die von einem üppigen Flankenschutz umgeben sind. Erhältlich ist die Defy Extreme in gebürstetem oder sandgestrahltem Titan sowie in einer Bicolor-Ausführung mit Rotgoldakzenten auf Lünette und Drückern.

2024 erschien mit der Zenith Defy Extreme Diver eine weitere Vertreterin der Kollektion Defy Extreme. Es handelt sich um eine bis 600 m (60 bar) wasserdichte Taucheruhr, die von Zenith-Modellen aus den 1960er-Jahren inspiriert ist. Auffällig ist die Konstruktion der Lünette. Diese besteht aus einem feststehenden 12-seitigen Mittelteil, der von einem einseitig drehbaren Ring mit Taucherskala umgeben ist. Das Gehäuse der 43 mm großen Uhr besteht aus Titan. Zenith bietet als Zifferblattfarben wahlweise Schwarz oder Blau an. Bei den Armbändern gehören ein Gliederarmband aus Titan, ein Kautschukarmband sowie ein Textilarmband zu den Auswahlmöglichkeiten.

Zenith Defy mit Gravity Control und Double Tourbillon

Zenith hat das El Primero seit seiner Einführung im Jahr 1969 ständig weiterentwickelt. Eine solche Weiterentwicklung ist das Kaliber EP9020. Es basiert auf dem El Primero 21, besitzt anstelle der beiden üblichen Schwing- und Hemmorgane aber je ein Tourbillon. Das Tourbillon für die Zeitanzeige dreht sich in 60 Sekunden um seine eigene Achse, das Tourbillon für den Chronographen rotiert in 6 Sekunden um sich selbst. Sie finden das Kaliber EP9020 in der Defy Double Tourbillon, die es in Ausführungen aus Platin, Saphirkristall oder Carbon gibt.

Eine weitere interessante Variante des El Primero ist das Kaliber EP4804. Auch dieses Werk verfügt über ein Tourbillon, das bei 6 Uhr positioniert ist. Das Besondere dieses Kalibers ist indes nicht das Tourbillon, sondern die Art der Kraftübertragung von der Aufzugsfeder zum Uhrwerk. Zenith nutzt hier anstatt der üblichen Zahnräder ein System aus einer Kette und einer Schnecke. Dieses soll dafür sorgen, dass die Kraft der Aufzugsfeder immer gleichmäßig auf das Werk übertragen wird. Zenith verbaut das skelettierte Kaliber in den Uhren der Reihe Defy Fusée Tourbillon.

Das El Primero-Kaliber EP8812 ist ebenfalls einen Blick wert. Es ist das aktuelle Werk mit dem sogenannten Gravity Control. Dabei handelt es sich um ein gyroskopisch gelagertes Regulierorgan, das sich immer parallel zum Horizont ausrichtet. Auf diese Weise wirkt die Anziehungskraft der Erde immer mit der gleichen Intensität auf Unruh und Hemmung, was zu besonders guten Gangwerten führen soll. Sie können das faszinierende Bauteil in den Uhren der Serie Defy Zero G dank der Skelettierung des Werks gut beobachten.

Zenith Defy Classic und Midnight – Dresswatches für Damen und Herren

Zenith bietet unter der Bezeichnung Defy Classic eine umfangreiche Kollektion von 41 mm großen Drei-Zeiger-Uhren an. Das Design orientiert sich an dem der Defy 21: rundes Zifferblatt mit schmaler Lünette, leicht kantig wirkendes Gehäuse und ein integriertes Armband. Als Materialien stehen gebürstetes sowie sandgestrahltes Titan, Carbonfaser und Keramik zur Auswahl. Entscheiden Sie sich für ein Exemplar aus Keramik, können Sie zwischen einem schwarzen, weißen, blauen oder einem schwarz-weißen Modell wählen.

Der Großteil der Defy Classic-Modelle verfügt über skelettierte Zifferblätter. Bevorzugen Sie Uhren mit geschlossenem Zifferblatt, werden Sie in der Kollektion auch fündig. In jedem Fall dient den Uhren der Kollektion ein Kaliber der Baureihe Elite als Antrieb. Dieses arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (A/h) und bietet 50 Stunden Gangreserve.

Die Defy-Reihe bietet mit der Defy Midnight auch Uhren, die sich speziell an Damen richten. Diese entsprechen im Design etwa der Defy Classic, besitzen jedoch einen Durchmesser von lediglich 36 mm und bestehen aus Edelstahl. Die Zifferblätter sind geschlossen und stehen in Blau, Grau und Perlmutt bereit. Als Stundenindizes dienen Diamanten. Diese finden Sie bei einigen Modellen auch auf der Lünette. Wie in der Defy Classic gibt auch in den Midnight-Uhren ein Elite-Kaliber den Takt vor.

Zenith Defy Revival

Anfang 2022 erweiterte Zenith die Kollektion Defy um ein Revival-Modell. Das Konzept ist dabei das gleiche wie in der Chronomaster-Kollektion: Einem beliebten Modell aus der langen Firmengeschichte wird neues Leben eingehaucht, und es wird möglichst originalgetreu wieder aufgelegt. In diesem Fall fiel die Wahl auf die Defy A3642 aus dem Jahr 1969. Diese Uhr besitzt ein achteckiges Gehäuse, eine polygonale Lünette und das sogenannte „Leiter“-Armband, bei dem die Mittelglieder durch einen Abstand voneinander getrennt sind.

All diese Eigenschaften finden Sie auch in der Defy Revival A3642 (Ref. 03.A3642.670/75.M3642). Die blockartigen Indizes, die Form der Zeiger und der graue Farbverlauf des Zifferblatts entsprechen ebenfalls dem Original. Neu ist hingegen das moderne Kaliber Elite 670, das mit 28.800 A/H schwingt und 50 Stunden Gangreserve bietet.

Zenith stellte zur Uhrenmesse Watches ans Wonders 2024 ein weiteres Defy-Revival-Modell vor: die Taucheruhr Defy Revival A3648. Auch hier stammt das historische Vorbild aus dem Jahr 1969 und wie bei den anderen Revival-Modellen entspricht die Uhr optisch fast zu 100 % dem Original. So besitzt die Revival A3648 ein 37 mm großes achteckiges Gehäuse sowie eine feststehende 14-seitige Lünette, die von einem einseitig drehbaren Drehring umgeben ist. Im Unterschied zur Uhr aus dem Jahr 1969 wird die orangefarbene Einlage des Rings jedoch durch Saphirglas geschützt. Auch das Deckglas über dem ebenfalls in Orange gehaltenen Zifferblatt besteht aus Saphirkristall. Als Antrieb dient ein Elite Kaliber mit 50 Stunden Gangreserve.

Defy Skyline – El Primero mit drei Zeigern

Anfang 2022 überraschte Zenith die Uhrenwelt mit einer komplett neuen Defy-Reihe: der Defy Skyline. Das Design erinnert durch das achteckige Edelstahlgehäuse, die facettierte Lünette sowie das integrierte Armband an die Sportuhrenklassiker der 1970er-Jahre. Das Zifferblatt, das es in Blau, Schwarz oder Silber gibt, besitzt einen Sonnenschliff und ist mit einer feinen Struktur aus vierzackigen Sternen versehen. Die Zeit lesen Sie über aufgesetzte nachleuchtende Balkenindizes ab.

Das eigentlich interessante verbirgt sich jedoch im Inneren der Uhr. Hier tickt das neue El Primero 3620, eine auf dem EP3600 basierendes Drei-Zeiger-Kaliber. Es stellt Stunden und Minuten zentral dar und besitzt bei 9 Uhr eine kleine Sekunde. Durch die hohe Unruhfrequenz von 36.000 A/h benötigt diese jedoch nur 10 Sekunden für eine Umrundung.

Zenith hat die Reihe seither kräftig ausgebaut. Mittlerweile befinden sich neben skelettierten Varianten auch 36 mm große Unisex-Ausführungen sowie Uhren mit Tourbillon in der Kollektion. 2024 gesellte sich zudem die Defy Skyline Chronograph hinzu. Herz der 42 mm großen Edelstahluhr ist das El Primero 3600, das dank der Schwingfrequenz vor 5 Hz Zeiten auf die 1/10-Sekunde genau stoppen kann. Erhältlich ist die Uhr mit blauem, schwarzem oder silbernem Zifferblatt.


Fliegeruhren von Zenith

Obwohl die Armbanduhren mit dem Kaliber El Primero die bekanntesten Modelle von Zenith sind, hat die Schweizer Manufaktur noch weitere beliebte Reihen im Portfolio. Zu diesen gehört die Fliegeruhren-Kollektion Pilot. Zenith besitzt eine lange Tradition im Bereich der Luftfahrt und stattete schon in der Anfangszeit der Fliegerei Piloten und Flugzeuge mit seinen Zeitmessinstrumenten aus. Die Manufaktur ließ sich den Begriff „Pilotenuhr“ 1904 sogar schützen und ist bis heute der einzige Uhrenhersteller, der das Wort „Pilot“ auf dem Zifferblatt verwenden darf.

Die Type 20-Serie erinnert mit ihrem Retro-Design an historische Modelle der 1940er-Jahre. Zu ihren auffälligen Merkmalen gehören große Gehäuse, Kathedralzeiger, Ziffern im Art-déco-Stil sowie eine überdimensionierte Zwiebelkrone, die sich auch mit Handschuhen einfach bedienen lässt.

Seit etwa 2020 umfasst die Kollektion auch Uhren aus Edelstahl, Bronze und 925er-Silber.


Zenith Elite – zeitlos elegante Dresswatches

Die Zenith Elite-Serie kam im Jahr 1994 zu einer Zeit auf den Markt, in der mechanische Uhren wieder an Beliebtheit gewannen. In diesen eleganten Armbanduhren ticken bis heute besonders flache Automatikwerke mit hoher Gangreserve. Schon 1994 war das Kaliber Elite nur etwa 3,3 mm hoch. Nach Vollaufzug lief die Uhr 55 Stunden durch.

Die Uhren der Kollektion Elite zeichnen sich durch ihr klassisch-schlichtes Design aus. Verfügbar sind sowohl 40,5 mm große Herrenmodelle wie 36 mm große Damenuhren. In beiden Fällen können Sie zwischen Ausführungen mit Datumsanzeige oder Mondphase wählen.


Uhrmachertradition seit 1865

Die Uhrenmanufaktur Zenith blickt auf mehr als 150 Jahre Erfahrung und Geschichte zurück. Der Uhrmacher Georges Favre-Jacot gründete sein Unternehmen bereits 1865 in Le Locle. Der Legende nach benannte der Unternehmensgründer seine Firma nach dem höchsten Punkt am Firmament, nachdem er ein Uhrwerk von außerordentlicher Qualität hergestellt hatte. Hierzu passt auch der fünfzackige Stern als Markenlogo.

In der Anfangszeit konzentrierte sich Favre-Jacot auf die Herstellung von Taschenuhren. Zudem fasste er alle wichtigen Uhrmacherberufe in seiner Firma zusammen, um Unabhängigkeit von Zuliefererbetrieben zu erlangen. Von Beginn an stellte die Manufaktur äußerst präzise Zeitmesser her, die später an den Chronometerwettbewerben des Neuenburger Observatoriums teilnahmen und diese ab 1903 mehrfach gewannen. Favre-Jacot schied 1911 aus dem Unternehmen aus und überließ die Führung seinem Neffen James Favre. Seit dem Jahr 2000 gehört Zenith zum Luxusgüterkonzern LVMH.

Zenith stellte neben unzähligen Taschenuhren auch Borduhren her. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts präsentierte die Manufaktur eine der ersten Armbanduhren mit Wecker-Funktion. In dieser Zeit entwickelte man auch gut ablesbare Fliegeruhren, die im Ersten Weltkrieg zum Einsatz kamen. Chronographen gehören seit etwa einem Jahrhundert zum Repertoire des Herstellers. Das Kaliber El Primero ist bis heute das bekannteste Produkt von Zenith. Es ist das erste automatische Chronographen-Werk der Welt und stoppt seit 1969 zuverlässig und präzise die Zeit.