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Panerai Radiomir Wempe Chronograph Limitiert 125 Stück Panerai Radiomir Wempe Chronograph Limitiert 125 Stück Sofort verfügbar 7.490  DE 51 2016

Panerai – die Kultmarke aus Italien

Die Uhrenmanufaktur Panerai steht für markante Militäruhren mit Kronenschutzbügel. Durch ihre Größe und ihr unverwechselbares Design sind sie wahre Hingucker. Die Einsatzzeitmesser bestechen durch Funktionalität, Präzision und Robustheit.

Wer eine Panerai am Handgelenk trägt, zieht die Blicke anderer auf sich. Das liegt am einzigartigen Design der Uhren. Die 42 mm bis 48 mm großen Zeitmesser sind wuchtig und entstammen ihren Vorbildern aus den 1930er- bis 1950er-Jahren. In dieser Zeit belieferte der Uhrenhersteller die italienische Marine mit seinen Tauchinstrumenten. Besonders markant und auffällig ist der Kronenschutzbügel bei den Luminor-Modellen. Dieser Bügel presst im geschlossenen Zustand die Aufzugskrone fest in das kissenförmige Gehäuse und sorgt so für die nötige Wasserdichtigkeit. Der italo-amerikanische Schauspieler Sylvester Stallone orderte für die Dreharbeiten zum Film Daylight eine Sonderserie der Luminor. Diese besitzt den Beinamen Slytech. Actionheld und Terminator Arnold Schwarzenegger trägt im Streifen Eraser eine Luminor Marina.
Ohne Schutzbügel kommt die Radiomir aus. Sie gehört seit 1936 zum Produktportfolio und ist die erste Armbanduhr des Herstellers. Officine Panerai, so der vollständige Name des Unternehmens, entwickelte den Zeitmesser im Auftrag des italienischen Militärs. Das Gehäuse der 47 mm großen Uhr erinnerte stark an eine überdimensionierte Rolex Oyster und tatsächlich basierte die Panerai auf der Rolex-Uhr. Heute verteilen sich die Panerai-Modelle auf vier Kollektionen: Radiomir, Radiomir 1940, Luminor und Luminor 1950. Die Reihen mit den Jahreszahlen 1940 und 1950 erinnern an vergangene Jahre und bestehen aus Retro-Uhren mit designspezifischen Merkmalen. Außerdem bietet der Hersteller auch Chronographen, 3-Zeiger-Varianten mit zweiter Zeitzone, Handaufzugs- und Automatikkaliber sowie eine Tourbillon-Uhr. Die Richemont-Gruppe übernahm Panerai im Jahr 1997. Seit 2002 befindet sich die Manufaktur im schweizerischen Neuchâtel.

Typisches Panerai-Design

Die Gestaltung von Radiomir und Luminor hat sich während der letzten 70 Jahre kaum verändert. Diese Stringenz hat zweifellos zum heutigen Erfolg der Firma beigetragen und für eine große Fangemeinde gesorgt. Die sogenannten „Paneristi“, wie sich die Liebhaber der Uhren selber nennen, schwören auf starke Uhren aus Edelstahl mit klaren und leicht ablesbaren Zifferblättern. Die Kissenform der Gehäuse hat sich ebenso wenig verändert wie die runden arabischen Ziffern. Die Taucheruhren sind durch und durch auf Funktionalität getrimmt. Das mussten sie auch sein, da sie die hohen Ansprüche der italienischen Kampfschwimmer zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren erfüllen sollten. Von ihren pragmatischen Ursprüngen profitieren die Uhren noch heute: Die schwarzen Zifferblätter, die besonders hell leuchtenden Ziffern und Zeiger sowie der markante Kronenschutzbügel gehen auf die Bedürfnisse der Militärs zurück. Mittlerweile sind diese Merkmale stilprägend für die Marke Panerai.

Manufakturkaliber von Panerai

Seit 2005 gehört Panerai zu den erlesenen Schweizer Herstellern mit Manufakturstatus. Bis zu diesem Jahr bezog das Unternehmen für seine Zeitmesser die unterschiedlichsten Kaliber. Die meisten stammten vom Rohwerkehersteller ETA, der zur Swatch Group gehört. Aber auch andere Spezialisten wie Zenith oder Jaeger-LeCoultre gehörten zu den Werke-Lieferanten. Besonders häufig zum Einsatz kamen das Valjoux 7750 (ohne Chronographenfunktion) und das Handaufzugskaliber Unitas 6497.
Eine neue Ära läutete das P.2002 mit Handaufzug im Jahr 2005 ein. Es war das erste eigene Manufakturkaliber. Das Werk besteht aus insgesamt 247 Teilen und misst 31 mm im Durchmesser sowie 6,6 mm in der Höhe. Drei in Serie geschaltete Federhäuser sorgen für eine Gangdauer von acht Tagen. Die Gangreserveanzeige erfolgt linear auf dem Zifferblatt. Die Unruhfrequenz beträgt 4 Hz, also 28.8000 Halbschwingungen pro Stunde (A/h). Damit die Uhrzeit präzise eingestellt werden kann, verfügt das Uhrwerk über einen Sekunden- bzw. Unruhstopp. Beim Stellen der Uhr springt die kleine Sekunde bei 9 Uhr in die Nullstellung. Sie zeigt also senkrecht nach oben zur 10. Das ermöglicht ein sekundengenaues Einstellen der Uhrzeit. Das Kaliber verfügt zudem über eine GMT-Funktion mit 24-Stunden-Anzeige und einer Schnelleinstellung der Ortszeit. Das Fensterdatum befindet sich bei 3 Uhr.
Beim Kaliber P.2003 handelt es sich um die Automatikversion des P.2002. Das Werk besteht aus 296 Teilen, misst 8 mm in der Höhe und ebenfalls 31 mm im Durchmesser. Verantwortlich für das Höhenwachstum von 1,4 mm ist der zentral positionierte Aufzugsrotor mit „Officine Panerai“-Schriftzug. Die Schwungmasse zieht die Federn der drei Federhäuser in beide Richtungen auf. Das Automatikkaliber bringt es auf 10 Tage Gangreserve.
Das P.2004 eignet sich für Chronographen mit Handaufzug. 321 Bauteile bringen es auf insgesamt 8,2 mm Höhe. Ein einziger Drücker bei 8 Uhr sorgt für die drei Schritte Starten, Stoppen und Nullstellen. Wie das P.2002 kommt auch dieses Handaufzugskaliber auf acht Tage Gangautonomie. Es ist das erste eigene Chronographenkaliber von Panerai. Die GMT-Funktion und Datums-Anzeige sind auch bei diesem Uhrwerk dabei.

Tourbillon-Kaliber P.2005

Eine uhrmacherische Meisterleistung ist das Handaufzugskaliber P.2005. Das charakteristische Merkmal dieses Werkes ist ein Tourbillon. Das Tourbillon diente ursprünglich dazu, Gangabweichungen von Taschenuhren in senkrechten Lagen zu minimieren. Abraham Louis Breguet entwickelte den Mechanismus zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Er verbaute das Schwing- und Hemmsystem in einem sogenannten Drehgestell, das sich einmal in der Minute um sich selbst drehte. Durch die ständige Rotation von Unruh und Hemmung sorgte es für einen Ausgleich der gravitationsbedingten Fehler. Das Besondere beim P.2005: Der Käfig mit Unruh und Hemmung dreht sich auf einer Achse, die senkrecht zur Unruh-Achse verläuft. Normalerweise befindet sich das Drehgestell in einer parallelen Position. Außerdem benötigt der Käfig nur 30 Sekunden für eine Umdrehung. Dieser Aufbau und die höhere Geschwindigkeit sollen für einen verbesserten Ausgleich der Gangabweichungen sorgen. Die Gangreserve des aus 239 Teilen bestehenden Werkes beträgt sechs Tage und ist, wie das Tourbillon, auf der Rückseite des Werkes zu betrachten. Eine ungewöhnliche Darstellung, da diese für gewöhnlich auf der Vorderseite der Uhr erfolgt.

Tradition seit 1860

Die Geschichte der Uhrenmanufaktur Panerai beginnt 1860. Giovanni Panerai eröffnete in diesem Jahr eine kleine Uhrenwerkstatt mit Uhrmacherschule in Florenz. Mit seiner Werkstatt wollte Panerai die Uhrmacherkunst des Leonardo da Vincis und des Galileo Galileis wiederbeleben. Da die Originaldokumente aus der Anfangszeit bei einem Hochwasser 1966 vernichtet wurden, lässt sich die Historie des Familienunternehmens nur noch schwer rekonstruieren. Als sicher gilt aber, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts „Orologeria Svizzera“ auf dem Firmenschild stand. Ab 1920 war der Sohn Leon Francesco Leiter des Familienbetriebes. Dessen Sohn Guido trat ebenfalls in das Unternehmen ein. In der Anfangszeit importierte man Schweizer Uhren. Um Einfuhrzölle möglichst niedrig zu halten, bezog man die Zeitmesser in Einzelteilen. In der eigenen Werkstatt remontierte und regulierte man die Uhren. Hierfür griff die Familie Panerai auf das Fachpersonal zurück, das man in der eigenen Uhrmacherschule ausbildete.
Die „Orologeria Svizzera“ war im frühen 20. Jahrhundert der Florentiner Spitzenuhrmacher. Neben dem Vertrieb von hochwertigen Zeitmessern von Herstellern wie Jaeger-LeCoultre, Ulysse Nardin, Vacheron Constantin und Rolex trat das Familienunternehmen als Großhändler für Uhren und Zubehör auf. Der zweite Unternehmenszweig richtete sich an Goldschmiede und andere Uhrmacher. Zu den Kunden der Panerais gehörten Prominente, wohlhabende Florentiner und sogar die italienische Königsfamilie.

Kooperation mit der italienischen Marine

Seit 1910 gehört auch das italienische Militär zum Kundenkreis. Ein Brief Giuseppe Panerais an den damaligen Admiral der Verteidigungsarmee belegt die Kooperation und das Jahr. Zunächst lieferte die Officina Taschenchronographen. Gemeinsam mit dem Leutnant Carlo Ronconi arbeitete man zwischen 1910 und 1914 an fluoreszierenden Geräten. Da die neuartigen Leuchtmittel auf Radium basierten, strahlten sie auch im Dunkeln. In der Folgezeit bestand das Material diverse Tests der Marine, sodass zahlreiche Aufträge eingingen. In einem französischen Patenteintrag aus dem Jahr 1916 ist erstmals der Begriff „Radiomir“ zu lesen. Das Wort setzt sich aus den italienischen Bezeichnungen „radio“ für Radium und „mira“ für Visier zusammen. Panerai lieferte in den Folgejahren Kompasse, Barometer, Tiefenmesser, Unterwasserlampen und noch einige andere Instrumente an die italienischen Militärs.
Bereits drei Jahre vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 entwickelte Panerai den Prototyp der ersten Radiomir. Nachdem die italienischen Spezialkommandos unterschiedliche Unterwasseruhren anderer Hersteller testeten und für nicht diensttauglich befanden, fiel die Wahl auf die Panerai Radiomir. Die Uhr bewies ihre Überlegenheit bei Tag und bei Nacht. Schon damals maß das Gehäuse auffällige 47 mm im Durchmesser. Auf dem Zifferblatt befanden sich sowohl arabische als auch römische Ziffern, die Zwölf kennzeichnet ein Dreieck. Von der Uhr mit wasserfestem Lederarmband gab es insgesamt nur zehn Stück.
Ab 1938 war die Radiomir der robuste Begleiter von Kampftauchern der sogenannten Gamma-Gruppe. Das Serienmodell wies einige Verbesserungen auf. So besaß das Zifferblatt nun arabische Zahlen bei 3, 6, 9 und 12 Uhr. Eine Innovation stellte der Aufbau des Zifferblattes dar. Wie ein Sandwich bestand es aus zwei Schichten und nicht wie bisher üblich aus nur einer Metallscheibe. Die untere Schicht war eine mit „Radiomir“ beschichtete Scheibe. Über dieser lag eine weitere mit ausgestanzten Stundenmarkierungen und Ziffern. Die Leuchtkraft war so stark, dass die Taucher zum eigenen Schutz die Uhr regelmäßig abdunkeln mussten. Andernfalls hätte man sie vielleicht entdeckt. Das Gehäuse erfuhr in den 1940er-Jahren eine Überarbeitung. Unter anderem optimierten die Uhrmacher die Bandanstöße, sodass diese den enormen Belastungen unter Wasser besser standhielten. Anstatt der konischen Aufzugskrone nutzte man nun eine zylindrische. Als Taktgeber arbeitete ein Cortébert-Kaliber 620 im Inneren des Zeitmessers.
Im Laufe der 1940er-Jahre entwickelte Panerai ein bis heute unverwechselbares Markenzeichen: die halbmondförmige Kronenschutzbrücke. Diese verhindert das Eindringen von Wasser, indem sie die Krone fest an das Gehäuse presst. Außerdem schützt sie den Mechanismus effektiv vor Stößen und Beschädigungen. Zum Einsatz kommt der markante Schutz bis heute bei den Luminor-Modellen. Die Leuchtmasse „Luminor“ auf Tritiumbasis war gegen Ende der 1940er-Jahre ebenfalls neu. Sie ersetzte die bisher radioaktive Substanz „Radiomir“. Als Herzstück nutzte man auch hier das Cortébert-Handaufzugskaliber.

Die Erfolgsmarke Panerai

Große und markante Armbanduhren kennzeichnen die Luxusuhrenmanufaktur Panerai. Ein stringentes Design und der einmalige Kronenschutz in der Form eines Bügels erzeugen ein unverwechselbares Gesamtbild, das jeder Uhrenliebhaber sofort erkennt. Von militärischen Erfordernissen inspiriert, überzeugen die Zeitmesser mit Funktionalität und Übersichtlichkeit. Actionstars wie Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger verhalfen den Uhren zu Kultstatus. Neue Finanzmittel strömten 1997 mit der Übernahme durch die Richemont-Gruppe ins Unternehmen. Mithilfe der Gelder eröffneten sich neue Marketing- und Entwicklungsmöglichkeiten, die zu ersten eigenen Manufakturkalibern führten. Heute sind die Radiomir- und Luminor-Modelle längst nicht mehr reine Militäruhren. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit bei Großstädtern, Kreativköpfen, Sterneköchen und Managern aller Branchen.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.panerai.com