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Omega Uhren

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Omega: Präzision zwischen Tiefsee und Weltraum

Omega gehört zu den Top Five der Schweizer Uhrenmarken. Der Luxusuhren-Hersteller liefert Armbanduhren der Spitzenklasse, von denen viele einen legendären Ruf genießen. Zuverlässigkeit und Funktionalität sind typische Omega-Tugenden.

Top 5 Highlights von Omega

  • Speedmaster Professional: die berühmte „Moonwatch“
  • Taucheruhr Seamaster: wasserdicht bis zu 1200 m (120 bar)
  • Elegante und klassische Modelle: De Ville und Constellation
  • Co-Axial-Hemmung: reibungsarm und unempfindlich gegenüber Erschütterungen
  • Seamaster Aqua Terra >15.000 Gauss: keine Störung durch Magneten

Tradition und Innovation

Omega besteht seit Mitte des 19. Jahrhunderts und produziert einige der berühmtesten Armbanduhren der Welt. Ein Beispiel ist die Speedmaster Professional, die im Sommer 1969 die ersten Astronauten auf den Mond begleitete. Die Uhr hatte sich in einem strengen Auswahlverfahren durchgesetzt. Berufs- und Sporttaucher greifen seit rund 60 Jahren gerne zur Seamaster. Dieses Modell hatte außerdem diverse Leinwandauftritte als Dienstuhr des britischen Geheimagenten James Bond.
Neben den technisch orientierten Uhren stellt Omega auch klassische, elegante Zeitmesser her wie De Ville, Constellation und Globemaster. Materialien wie Rot- und Gelbgold unterstreichen den Luxus-Charakter der Zeitmesser.
Auf dem Gebiet der Uhrwerktechnik hat sich Omega zuletzt mit der Co-Axial-Hemmung und einem besonders wirksamen Magnetfeldschutz hervorgetan. In Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS) entstand sogar ein neues Zertifikat für Uhren, die Magnetfeldern von 15.000 Gauß widerstehen.

Kaufberatung zu Omega

Beim Kauf einer Schweizer Uhr der Oberklasse sollten Sie die Marke Omega auf jeden Fall in die engere Wahl ziehen. Der Hersteller genießt seit vielen Jahrzehnten einen ausgezeichneten Ruf.
Vor allem als Liebhaber von Uhren, die durch Technik und Historie beeindrucken, kommen Sie bei Omega auf Ihre Kosten. Die Versionen der Speedmaster spannen dabei den Bogen vom Rennchronographen der späten 1950er-Jahre über die Professionell des Apollo-Programms zu den heutigen modernen Flieger- und Weltraumuhren. Die Zugnummer ist dabei ohne Frage die „Moonwatch“. Eine ungetragene Speedmaster Professional mit der Referenznummer 311.30.42.30.01.005 kommt dem Original der Mondlandungs-Missionen am nächsten. Sie ist für rund 3000 - 4000 EUR zu haben. Für Sammlerstücke aus den 1960er-Jahren sind Summen über 20.000 EUR keine Seltenheit.
Das Ursprungsmodell besaß Plexiglas, bei Omega Hesalit genannt. Saphirglas stand damals noch nicht zur Verfügung. Doch auch aus heutiger Sicht hat Plexiglas seine Vorteile: Es splittert bei Beschädigung nicht, außerdem können leichte Kratzer auspoliert werden. Ersatz ist preiswert. Wenn Sie möglichst dicht am Original bleiben wollen, ist die Hesalit-Version vorzuziehen. Für die inzwischen ebenfalls erhältliche Saphirglas-Abdeckung spricht die Kratzfestigkeit des künstlichen Edelsteins.
Die Wertsteigerung einer „Moonwatch“ ist nicht zu verachten: Ein Exemplar von 1967 schlug im Jahr 1999 mit umgerechnet 900 EUR zu Buche. Mittlerweilse ist der Preis für eine solche Uhr in gutem Originalzustand auf 6000 – 7000 EUR geklettert.
In höhere Preisregionen stößt auch die Seamaster vor. Ungetragene Exemplare der Seamaster 300 aus Platin können schon aufgrund des hohen Materialwertes mehr als 40.000 EUR kosten. Die Preisspanne bei Omegas Taucheruhren-Modellreihe ist allerdings gewaltig. Schon für etwa 500 – 600 EUR können Sie eine gut erhaltene, stilvolle Seamaster mit Handaufzug aus den 1960er-Jahren erwerben. Wenn Sie eine Seamaster mit besonders hoher Wasserdichtigkeit bevorzugen, dann sollten Sie sich nach den Modellen Planet Ocean und Ploprof umsehen. Für Sammler ist wissenswert: Die Seamaster bietet die größere Auswahl, die Speedmaster Professional ist begehrter.
Gold und Diamanten sorgen bei der Constellation für hohe Wertigkeit. Für solche Damen- wie Herrenuhren sollten Sie rund 20.000 - 30.000 EUR bereithalten. Doch auch bei der Constellation gibt es große Preisunterschiede. Vintage-Modelle aus Edelstahl liegen bei 500 – 600 EUR. In ähnlichen Regionen startet die De Ville, doch die Obergrenze liegt bei dieser Modellreihe weit höher. Für De Ville mit Platingehäuse und Tourbillon werden sechsstellige Beträge aufgerufen.

Kauftipps

  • Preise reichen von drei- bis sechsstelligen Beträgen (EUR)
  • Breites Spektrum an Vintage-Uhren/ große Auswahl bei Seamaster
  • Wertbeständig durch Platin, Gold und Diamanten
  • Speedmaster Kaliber 321 und 861
  • limitierte Sondermodelle wie Speedmaster Professional „Snoopy“ oder „Spectre“

Die erste Uhr auf dem Mond

Vor allem das Modell Speedmaster steht beispielhaft für die besonderen Qualitäten dieses Herstellers. Diese Armbanduhr trugen die Astronauten am 21. Juli 1969 bei der ersten Landung auf dem Mond, und das nicht zufällig. Die US-Weltraumbehörde NASA hatte mehrere mechanische Uhren namhafter Hersteller harten Tests unterworfen. Am Ende blieb die Speedmaster Professional übrig. Sie kam mit Hitze, Kälte, Stößen, Beschleunigung, hohem Druck, Vibrationen und weiteren Widrigkeiten am besten zurecht. Schon beim Gemini-Programm, das den Mondflügen vorausging, hatte die NASA auf die Speedmaster gesetzt. Bei der missglückten Apollo-13-Mission im Jahr 1970 musste die Besatzung exakt 14 Sekunden lang den Raketenantrieb ihrer Kapsel zünden, um sie auf den richtigen Kurs für die Rückreise zu bringen. Davon hing das Leben der Astronauten in ihrem beschädigten Raumschiff ab. Sie benutzten die Omega Speedmaster, um die Zeit zu stoppen. Das Manöver gelang – und damit auch die sichere Heimkehr zur Erde. In der Uhrenszene ist dies der Stoff, aus dem die Mythen sind.

Seamaster ausgelegt für 1200 Meter Tiefe

Vom Weltraum in die Unterwasserwelt. Sie ist die Domäne der Seamaster. Zusammen mit der Blancpain Fifty Fathoms und der Rolex Submariner bildet die Seamaster die Troika der drei berühmtesten Taucheruhren von Herstellern aus der Schweiz. Omega stellte die Modellreihe bereits 1947 vor, anfangs lediglich als eine Herrenarmbanduhr mit verbesserter Wasserdichtigkeit. Seither hat der Hersteller sie mehrmals überarbeitet. Die Seamaster wird in etlichen Variationen angeboten, es gibt sie sowohl mit mechanischen als auch mit Quarzwerken. Besonders aufwendig ausgeführte Modelle genügen den Ansprüchen, die professionelle Tiefseetaucher an ihre Zeitmesser stellen. Diese Uhren sind erkennbar am Heliumventil für den Druckausgleich. Das Modell Ploprof 1200 M ist für einen Druck von 120 bar (1200 m Wassertiefe) ausgelegt.

Omega Constellation – Herrenuhr mit klassischer Eleganz

Mit der Modellreihe Constellation verfolgt Omega einen weniger technischen Ansatz als mit der Speedmaster und der Seamaster. Die Serie erschien 1952. Frühe Modelle sind häufig schlicht-elegante Drei-Zeiger-Uhren. Im Laufe der Jahrzehnte hat die Constellation jedoch einige Änderungen erfahren. Seit den 1980er-Jahren prägt eine feststehende Lünette mit römischen Ziffern das Erscheinungsbild vieler Modelle. Bei 3 Uhr und bei 9 Uhr befinden sich zwei kleine Erhöhungen, die sogenannten Krappen. Mit der Modernisierung des Designs hielten auch besonders hochwertige Quarzwerke Einzug: Aus der Constellation-Modellreihe stammt der Marine Chronometer, der bis heute zu den genauesten Armbanduhren der Welt zählt – von Funkuhren einmal abgesehen. Seit 1967 bietet Omega die Serie auch für Damen an. Diamanten und Gold werten einige Modelle zusätzlich auf.
Von einer noch klassischeren Seite als die Constellation zeigt sich die De Ville. Mit einigen Modellen dieser Kollektion spricht Omega ein Publikum an, das sich wohl auch für eine Blancpain oder eine Breguet begeistern könnte. Hier findet man Elemente wie römische Ziffern, Werke mit Tourbillon sowie Gehäuse aus Weiß-, Rosé- oder Gelbgold, die sich zum konservativen Stil der De Ville vereinigen. Bei den Damenmodellen dieser Serie nutzt Omega teilweise auch Diamanten, um die Lünette der Uhr zu verzieren. Die Anfänge der De Ville reichen bis in die 1960er-Jahre zurück.

Zeitnahme bei den Olympischen Spielen mit Omega

Schon im 19. Jahrhundert begann die (Vor-)Geschichte von Omega: Der Schweizer Louis Brandt startete 1848 in La Chaux-de-Fonds im Kanton Neuenburg die Herstellung von Taschenuhren. Er schloss Verträge mit lokalen Zulieferern und verkaufte seine Erzeugnisse von Italien über England bis nach Skandinavien. Die Brandt-Söhne zogen mit der Firma an den heutigen Standort nach Biel um. Erst 1903, als die dritte Generation die Führung übernahm, wurde der 1894 eingeführte Markenname Omega offiziell registriert. Im Jahr 1930 schloss sich Omega mit dem Mitbewerber Tissot zusammen, beide Marken blieben jedoch für sich bestehen. Omega bediente den Luxusuhren-Sektor, Tissot die Mittelklasse. Als die Quarzkrise die Schweizer Uhrenindustrie schwer in Bedrängnis brachte, kamen beide Marken im Jahr 1983 bei der neu gegründeten Swatch Group unter. Zu diesem Konzern gehört Omega auch heute noch.
Im Laufe der Jahrzehnte machte der Hersteller immer wieder durch technische Innovationen auf sich aufmerksam. 1906 stellte Omega die erste Armbanduhr mit einer Minutenrepetition vor, einem besonders komplizierten Schlagwerk. Im Jahr 1932 war die Firma wegen der Genauigkeit ihrer Produkte erstmals für die Zeitnahme der Olympischen Spiele in Los Angeles zuständig. 1952 führte Omega bei den Sommerspielen in Helsinki die elektronische Zeitmessung ein.
Der Hersteller erreichte mit seinen Quarz-Chronometern der 1970er-Jahre eine neue Stufe der Präzision. Sie fand ihren Höhepunkt mit dem Kaliber 1525 in den Schiffsuhren für die französische Marine: Es handelte sich um Spezialanfertigungen, geliefert in Edelholzkisten mit Messingbeschlägen. Sie wichen im Jahr um weniger als 5 Sekunden von der korrekten Zeit ab.

Besondere Merkmale von Omega

  • Seit 2015 eigenes Gütesiegel („Officially Certified“) in Kooperation mit dem Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS)
  • Silizium gewährleistet Unempfindlichkeit gegenüber Magnetismus
  • Zusätzlich zu mechanischen Kalibern: Hi-Tech-Quarzuhren wie Spacemaster Z-33

Agenten, Könige und Kommunisten – berühmte Träger von Omega

Viele Jahre griff Omega für seine Kaliber auf die Erzeugnisse des weltgrößten Rohwerkeherstellers ETA zurück und veredelte sie unter eigenem Namen. Doch seit 2007 gibt es auch eigene Kaliber, deren Anteil stetig wächst. Eine Spezialität hierbei ist seit 1999 die Co-Axial-Hemmung. Anfangs noch auf ETA-Basis produziert, stellt Omega diese Baugruppe inzwischen selbst her. Sie läuft besonders erschütterungssicher sowie reibungsarm und kommt außerdem mit geringer Schmierung aus. Zuerst stattete Omega die Uhren der Serie De Ville mit dieser Technik aus. Das bewährte ETA 2892-A2 diente Omega als Basiskaliber für den ersten Einsatz der Co-Axial-Hemmung. Der Engländer George Daniels erfand die Technik in den 1970er-Jahren, sie ist damit vergleichsweise neu. Man findet sie heute exklusiv bei zahlreichen Omega-Modellen, das Zifferblatt ist mit einem entsprechenden Schriftzug versehen.
Zu den neuesten Errungenschaften der Entwickler aus der Schweiz zählt eine besondere Unempfindlichkeit gegenüber Magnetfeldern. Im Oktober 2013 bildete eine Seamaster Aqua Terra den Auftakt zu einer neuen Generation von Uhren mit Kalibern, die auch bei einer Magnetstärke von 15.000 Gauß unbeeindruckt bleiben. Das nicht magnetische Halbmetall Silizium ist für diese Eigenschaft verantwortlich. Omega entwickelte 2015 ein eigenes Gütesiegel für unmagnetische Uhren.
Die Vorzüge einer Omega haben viele bekannte Persönlichkeiten überzeugt, reale wie fiktive. Allen voran den englischen Geheimagenten James Bond, der 1995 für Goldeneye erstmals eine Seamaster als Dienstuhr nutzte. Auch der Ozeanograf Jacques Cousteau setzte bei vielen seiner Tauchgänge auf diese Modellreihe. Elvis Presley, König des Rock´n Roll, trug 1960 während seiner Stationierung als GI in Deutschland eine Seamaster Calendar, als er zum Sergeant befördert wurde. Doch nicht nur Könige, auch mehr oder weniger gewählte Staatsoberhäupter und andere Prominente wissen die Marke zu schätzen. US-Präsident John F. Kennedy und Chinas Vorsitzender Mao Zedong entschieden sich für Omega. Michail Gorbatschow, Staatschef der Sowjetunion, wurde mit einem goldenen Zeitmesser der Constellation-Serie gesichtet. Und Schauspieler Tom Hanks besitzt eine Omega Speedmaster Professional – eine Reminiszenz an seine Hauptrolle im Weltraum-Drama Apollo 13.
Weitere Information finden Sie hier: www.omegawatches.com

Top Modelle von Omega
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