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TAG Heuer Link Automatic Chronograph 43mm TAG Heuer Link Automatic Chronograph 43mm BE 129 2014 3.650 

TAG Heuer – Avantgarde seit 1860

TAG Heuer Carrera Calibre 17Die Schweizer Uhrenmanufaktur TAG Heuer ist der Spezialist für Chronographen. Seit mehr als 150 Jahren fertigt das Unternehmen hochpräzise Zeitmesser. Die Marke steht für Rennsport-Feeling pur und hatte im Filmklassiker Le Mans ihren großen Auftritt.

TAG Heuer ist seit jeher aufs engste mit dem Sport verbunden. Von der Entwicklung der ersten eigenen Stoppuhren im Jahr 1882 über Reisezeitmesser bis hin zum hochmodern Chronographen fürs Handgelenk: Die Schweizer Manufaktur ist der Spezialist, wenn es um das Stoppen von Zeiten geht. Das wusste auch Steve McQueen, als er die viereckige TAG Heuer Monaco im Film Le Mans aus dem Jahr 1971 an seinem Handgelenk trug. Die Uhr mit dem dunkelblauen Zifferblatt erlangte durch ihren Leinwandauftritt Kultstatus. Auch heute ist der Hersteller aus der Uhrenstadt La Chaux-de-Fonds bekannt für seine präzisen Chronographen. Das Unternehmen gehört zu den Top-Marken der Schweizer Uhrenindustrie. Rennsportlegenden wie Ayrton Senna und Bruce McLaren vertrauten auf die Präzision ihrer Carrera. Auch US-Präsident Barack Obama trug während seiner Zeit als Senator eine Sportuhr von TAG Heuer. Sein Exemplar aus der Serie 1500 ähnelt den Modellen der Aquaracer-Reihe.

Quadratische Ikone – die TAG Heuer Monaco

TAG Heuer MonacoTAG Heuer präsentierte die Monaco im Jahr 1969, zwei Jahre vor ihrem Leinwanddebüt. Durch ihr quadratisches Gehäuse sprang der Chronograph dem Betrachter ins Auge. In ihrem Inneren tickte das Calibre 11, eines der weltweit ersten Automatikwerke mit Chronographenfunktion. Der Uhrenhersteller entwickelte das Uhrwerk 1965 gemeinsam mit Breitling, Büren und Dubois Dépraz, einem Spezialhersteller von Uhrwerks-Komplikationen. Heuer investierte stattliche 500.000 Schweizer Franken in die Entwicklung dieses Kalibers, das in ein quadratisches und wasserdichtes Gewand passen musste. Der Schweizer Formel-1-Pilot und Porschehändler Jo Siffert war Botschafter der Uhr, die ihren Namen vom Fürstentum an der Côte d’Azur erhielt. In Le Mans trägt Steve McQueen nicht nur die Monaco am Handgelenk, sondern auch den Originaloverall Sifferts. Der Streifen handelt von der Rivalität zweier Rennfahrer beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Der Zeitmesser profitierte vom Erfolg des Filmes und gilt heute als begehrte Sammleruhr.

TAG Heuer Carrera – der legendäre Chronograph

Die Kollektion Carrera zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Modellreihen der Schweizer Manufaktur. Der Motorsportfan Jack Heuer, Urenkel des Firmengründers Edouard Heuer, war in den 1960er-Jahren offizieller Zeitnehmer des 12-Stunden-Rennens von Sebring in Florida. Die Stars des Rennens von 1963 waren die mexikanischen Brüder Ricardo und Pedro Rodriguez, die für Ferrari an den Start gingen. In der Boxengasse kam die Familie Rodriguez mit Jack Heuer ins Gespräch. Dort schwärmten sie von der legendären mexikanischen Rallye Carrera Panamericana. Das Autorennen faszinierte Jack Heuer, sodass er eine Uhrenkollektion nach diesem benannte: die Chronographen der Serie Carrera.

Heuer brachte die Carrera-Reihe 1963 auf den Markt. Als Antrieb kam zunächst das Handaufzugskaliber Valjoux 72 zum Einsatz. Seit 2010 nutzt die Manufaktur das hauseigene Calibre 1887, das auf dem Kaliber 6S78 von Seiko basiert. Die Carrera-Zeitmesser aus den 1960er-Jahren besaßen ein rundes Gehäuse und einen um 45 Grad abgeschrägten Zifferblattrand. Auf diesem befand sich die Sekundenskala. Durch die Konstruktion vergrößerte sich das Zifferblatt um fast 2 mm und die Ablesbarkeit wurde ebenfalls verbessert. Die Hilfszifferblätter für die kleine Sekunde, die 30-Minuten- und die 12-Stunden-Stoppfunktion waren tiefer gesetzt. Daraus entstand ein dreidimensionaler Eindruck. Das Zifferblatt wirkte generell aufgeräumt und verzichtete auf Tachymeter- oder Telemeterskalen. Das klare Design und die gute Ablesbarkeit trugen maßgeblich zum Erfolg der Serie bei. Der schlichte Zeitmesser passte somit nicht nur zum Rennoverall, sondern auch zum bürotauglichen Anzug.

TAG Heuer AquaracerIn der heutigen Kollektion finden sich neben den Chronographen auch zahlreiche Dreizeigeruhren ohne Stoppfunktion. Ihr Design bleibt der sportlichen Linie der Modellserie treu und steht ganz in der Tradition des Motorsports.

Fürs nasse Element – die TAG Heuer Aquaracer

Uhren von TAG Heuer bewähren sich auch abseits der Rennstrecke. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Aquaracer. Ihr Name verrät bereits, dass es sich bei dieser Modellreihe um Armbanduhren für Wassersportler und Taucher handelt. Das Thema Wasserdichtigkeit ist für den Uhrenhersteller keineswegs Neuland: Schon im späten 19. Jahrhundert fertigten die Uhrmacher wasserresistente Taschenuhren. In ihrem Design erinnern die Automatikuhren der Aquaracer-Serie an die Taucheruhren von Omega oder Rolex. Es gibt sowohl klassische Drei-Zeiger-Modelle als auch Varianten mit Stoppfunktion. Zusammen mit dem Hollywood-Schauspieler und Umweltschützer Leonardo DiCaprio brachte man 2009 eine limitierte Sonderedition heraus. Ein Teil des Verkaufserlöses geht an Umweltschutzorganisationen.

 

Meilensteine der Firmengeschichte

Die Geschichte TAG Heuers beginnt im Jahr 1860, als der 20-jährige Edouard Heuer sein noch kleines Unternehmen im schweizerischen Saint-Imier gründete. Nur vier Jahre später war Heuer so erfolgreich, dass er in Biel ein beeindruckendes Gebäude anmietete und dorthin umzog. Im Jahr 1882 ließ sich Heuer seine erste Stoppuhr patentieren. Die Serienproduktion begann noch im selben Jahr. Fünf Jahre später entwickelte er den sogenannten Schwingtrieb; eine Revolution in der Chronographenfertigung. Bei diesem Mechanismus steht eine bewegliche Welle mit zwei Ritzeln in Verbindung mit dem Sekundenrad.

Im Jahr 1902 übernahmen die Söhne Charles und Jules Heuer das damalige Familienunternehmen. Unter ihrer Führung konzentrierte man sich auf die Herstellung von Spezial-Uhren. So zum Beispiel die Borduhr Time of Trip aus dem Jahr 1911. Das 11 cm messende Instrument eignete sich hervorragend für die Montage an Armaturenbrettern von Autos und Flugzeugen. Die großen zentralen Zeiger waren für die Anzeige der Uhrzeit zuständig. Das kleine Zeigerpaar bei 12 Uhr erfasste Reisezeiten von bis zu 12 Stunden.

TAG Heuer Autavia1916 erfolgte ein weiterer Meilenstein: Heuer präsentierte den Mikrograph, eine Hundertstelsekunden-Stoppuhr im Taschenuhrenformat. Ein Umlauf des filigranen Sekundenzeigers dauerte nur drei Sekunden. Im Inneren arbeitete die Unruh mit einer Frequenz von sagenhaften 360.000 Halbschwingungen pro Stunde (A/h), das entspricht 50 Hz. Ein solcher „Ultrakurzzeitmesser“, wie ihn Heuer nannte, eignete sich beispielsweise für das Stoppen von kurzen Geschossflugzeiten bei der Artillerie.

Zu Beginn der 1930er-Jahre bekam die Time of Trip eine Nachfolgerin: die Autavia. Ihre Bezeichnung vereinte die Wörter „Automobil“ und „Aviatik“. Deshalb eignete sich die Borduhr für den Automobilsport und die Luftfahrt. Die Autavia besaß einen zentralen Sekundenzeiger und zwei Hilfszifferblätter für den 60-Minuten- und 12-Stunden-Zähler. Die Stoppuhr war häufig mit ihrem Gegenstück Hervue auf einer massiven Grundplatte anzutreffen. Die Hervue besaß ein Acht-Tage-Werk von Revue Thommen und war für die Darstellung der Uhrzeit zuständig. Genau 30 Jahre nach der Premiere der Borduhr Autavia präsentierte Heuer im Jahr 1962 den gleichnamigen Armbandchronographen.

Fusionen und Besitzerwechsel

Im Januar 1964 fusionierte das einstige Familienunternehmen Ed. Heuer & Co. SA mit der Leonidas Watch Factory Ltd. Die Familie Heuer führte das Unternehmen weiter. Im Zuge der Quarzkrise stellte man die Produktion mechanischer Uhren fast vollständig ein. Quarzuhren wie die Chronosplit kamen deshalb zum Produktportfolio hinzu. 1982 musste der damalige Firmenleiter Jack Heuer die Unternehmensanteile verkaufen, neuer Inhaber war von 1982 bis 1985 der Uhrenhersteller Piaget. Im Jahr 1985 trat Techniques d’Avant Garde (TAG) auf den Plan und übernahm Heuer. 1988 erfolgte die Umbenennung in TAG Heuer SA und 1996 der Börsengang. Der französische Luxus-Konzern LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton SA) ist seit 1999 Inhaber des Unternehmens.

Rekordtempo fürs Handgelenk

TAG Heuer stellte mit der Carrera Calibre 360 einen Rekord auf und erinnerte mit der Armbanduhr an die Mikrograph von 1916. Der Zeitmesser aus dem Jahr 2006 besaß zwei Uhrwerke: eines für die eigentliche Zeitanzeige und eines für den Chronographen. Das Hauptwerk war ein ETA 2892 mit offiziellem Chronometerzertifikat. Das Chronographenmodul mit Flyback-Funktion und 30-Minuten-Zähler taktete wie die Taschenuhr Mikrograph mit erstaunlichen 360.000 A/h – bis 2012 Rekord für eine mechanische Armbanduhr. Sechs Jahre später übertraf sich die Uhrenmanufaktur selbst. Der Prototyp Mikrotimer Flying 1000 kann die Zeit auf die Tausendstelsekunde genau stoppen. Zum Vergleich: Die Carrera Calibre 360 schafft „nur“ Hundertstelsekunden. Das Automatikkaliber der Mikrotimer besitzt zwei getrennte Getriebeketten mit jeweils einem Hemm- und Schwingsystem. Die Unruh der herkömmlichen Zeitanzeige schwingt mit gewöhnlichen 28.800 A/h (4 Hz). Das Chronographen-System schwingt mit unfassbaren 500 Hz. Das entspricht 3,6 Mio. A/h. Nur die Carrera Mikrogirder von TAG Heuer stoppt noch genauer: Sie kann auf die 5/10.000stel-Sekunde die Zeit messen.

TAG Heuer: „Don’t Crack Under Pressure“

Kaum ein anderer Uhrenhersteller wird so sehr mit dem Rennsport in Verbindung gebracht wie TAG Heuer. Die Geschichte der Schweizer Uhrenmanufaktur liest sich auch fast wie die Geschichte des Motorsports. Bis heute ist die Firma als Sponsor und offizieller Zeitnehmer von Sportveranstaltungen tätig. Mit zukunftsweisenden Technologien stellt das Unternehmen die traditionelle Uhrmacherei auf den Kopf, treibt diese an und strebt immer wieder neue Rekorde an. Die Marke ist synonym für Präzision, Höchstleistung und Wagemut. Getreu dem Firmenmotto „Don’t crack under pressure“ hält TAG Heuer nahezu jedem Druck stand.
Weitere Information finden Sie hier: www.tagheuer.com