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Nivada Grenchen – Traditionsmarke mit Kultfaktor

Die 2018 wiederbelebte Traditionsmarke Nivada Grenchen bietet spannende Neuauflagen ihrer beliebtesten Vintage-Uhren der 1960er- und 70er-Jahre. Besonders gefragt ist die Chronomaster, ein Tauch-Chronograph mit insgesamt neun Funktionen.


Beliebte Vintage-Designs, moderne Technik

Die Traditionsmarke Nivada Grenchen S.A. blickt auf eine fast 100-jährige Geschichte zurück. Jacob Schneider gründete das Unternehmen im Jahr 1926. In den 1930er-Jahren war die Firma einer der ersten Hersteller automatischer Armbanduhren. Uhren von Nivada wurden in den USA vom Vertriebspartner Croton vermarktet und trugen den Namen Croton auf dem Zifferblatt.

Mit dem Modell Antarctic stellte Nivada 1950 seine erste wasserdichte Uhr vor, die einige Jahre später am Handgelenk von Admiral Byrd – einem US-amerikanischen Polarforscher – auf Südpol-Expedition ging.

Anfang der 1960er-Jahre hatten Nivada-Uhren längst den Ruf, besonders robust und zuverlässig zu sein. In dieser Zeit stellte das Unternehmen mit dem Chronomaster Aviator Sea Diver einen 100 m (10 bar) wasserdichten Multifunktionschronographen vor, der bei Uhrenträgern weltweit äußerst beliebt war und Nivada große Erfolge bescherte. Der von Nivada so bezeichnete „Super Chronograph“ verfügt über insgesamt neun Funktionen.

Eine weitere beliebte Nivada-Uhr ist die Depthmaster, eine Taucheruhr, die das Unternehmen 1964 vorstellte. Die Uhr bot damals eine sensationelle Wasserdichtheit von 1000 m (100 bar).

Die viel zitierte Quarzkrise zwang Nivada Anfang der 1980er-Jahre in die Knie und versetzte die Marke bis auf Weiteres in einen Dornröschenschlaf. Aufgrund der großen Beliebtheit der Chronomaster und einiger anderer Nivada-Modelle vergangener Tage entschlossen sich die jungen französischen Unternehmer Guillaume Laidet und Remi Chabrat im Jahr 2018 dazu, die Marke Nivada Grenchen zurück auf das Spielfeld der Uhrenindustrie zu holen. Mit einer vielfältigen Neuauflage der Chronomaster gelang dem Unternehmen ab 2020 somit ein erfolgreicher Neueinstieg in die Szene.

Zwischen 2018 und 2022 ergänzte Nivada Grenchen sein Programm außerdem um verschiedene neue Modelle der Linien Depthmaster und Antarctic, von denen die Depthmaster Pac-Man sicher eine der interessantesten Uhren ist. Die mechanischen Uhrwerke stammen von den Schweizer Rohwerkeherstellern Sellita und Soprod, während Nivada bei der Neuauflage der Datomaster auf Quarzwerke von Seiko zurückgreift.

Kaufgründe für eine Uhr von Nivada Grenchen

  • Vintage-Uhren mit Potential zur Wertsteigerung
  • Originalgetreue Neuauflagen alter Modelle mit moderner Technik
  • Chronomaster: die Kultuhr von Nivada mit neun Funktionen
  • Für Sammler interessant: limitierte Chronomaster mit NOS Valjoux 23
  • Depthmaster Pac-Man mit außergewöhnlichem Zifferblattdesign

Preisübersicht für Uhren von Nivada Grenchen

Nivada-Modell Preis (ca.) Merkmale / Kaliber
Chronomaster Paul Newman, Ref. 85017 (Vintage) 10.000 EUR Reverse Panda Dial / Valjoux 23
Chronomaster Paul Newman (Neuauflage) 5.000 EUR Panda Dial / Valjoux 23
Antarctic Diver (Vintage) 4.500 EUR Kissenförmiges Gehäuse, schwarz-rote Lünette / unbekannt
Datomaster Chronograph, Ref. 87003 (Vintage) 4.500 EUR Graues Panda Dial / Landeron 187
Depthmaster Supercompressor (Vintage) 4.500 EUR Schwarzes Zifferblatt, Edelstahlarmband / ETA 2452
Chronomaster Aviator Sea Diver, Ref. 8221 (Vintage) 4.000 EUR Erste Generation, Broad Arrow Zeiger / Venus 210
Chronomaster Broad Arrow 86001A (Neuauflage) 1.750 EUR Schwarzes Zifferblatt, Broad Arrow Zeiger / SW510 BH B
Chronoking (Neuauflage) 1.700 EUR Schwarzes Zifferblatt, Datum bei 12 Uhr / SW510 M BH B
Chronomaster Orange Boy, Ref. 86007M (Neuauflage) 1.600 EUR Schwarzes Zifferblatt, orange Stoppsekunde / SW510 M BH B
Depthmaster White Pac-Man (Neuauflage) 1.100 EUR Kissenförmiges Gehäuse, schwarzes Zifferblatt. Pac-Man-Indizes / SW 200
Datomaster, Ref. 88001Q04 490 EUR Weißes Panda Dial / Seiko Meca-Quartz VK64

Was kostet eine Uhr von Nivada?

Ein ungetragener Datomaster Quarz-Chronograph kostet am Lederarmband etwa 450 EUR. Aktuelle Chronomaster mit Handaufzugswerk und am Stahlarmband liegen preislich bei etwa 1.600 EUR. Wenn Sie ein automatisches Kaliber bevorzugen, sollten Sie ca. 150 EUR mehr einplanen. Limitierte Chronomaster-Modelle mit original Valjoux 23 sind selten und waren bei Nivada schnell ausverkauft. Rechnen Sie hier mit Pre-Owned-Preisen um etwa 5.000 EUR.

Der Preis für Vintage-Exemplare der Chronomaster sind in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Konnte man etwa eine gepflegte Chronomaster Aviator Sea Diver aus den 1960er-Jahren und mit Valjoux-Werk noch für unter 1.000 EUR erwerben, sind heute mindestens 2.500 EUR fällig. Besonders seltene Varianten wie etwa die Chronomaster Paul Newman (Ref. 85017) können bis zu 10.000 EUR kosten.

Neue Depthmaster-Varianten wie die White Pac-Man am Stahlarmband liegen preislich knapp oberhalb von 900 EUR. Die schlichte und elegante Super Antarctic kostet am Lederarmband knapp 700 EUR.


Nivada Chronomaster – neun Funktionen in einer Uhr

100 m (10 bar) wasserdicht und insgesamt neun Funktionen: Die Chronomaster bot Anfang der 1960er-Jahre jede Menge Uhr fürs Geld. Nivada präsentierte den optisch attraktiven Chronographen als Multifunktionsuhr für jede Gelegenheit. Die Zusatzbezeichnungen „Aviator“ und „Sea Diver“ verraten, dass sich die Chronomaster zu Lande, zu Wasser und in der Luft wohlfühlt. Neben der Uhrzeit bietet das Modell unter anderem eine Stoppfunktion, einen Timer, einen Yachting Timer, eine GMT-Funktion, eine Tachymeterskala und eine Tauchlünette. Nivada bewarb sein Flaggschiff damals mit den Slogans „Super Chronograph“ und „The world's busiest watch – has more uses than ever counted“.

Der Produktionszeitraum der frühen Chronomaster betrug rund 15 Jahre. Deswegen gibt es etliche Varianten mit unterschiedlichen Zifferblattdesigns und Uhrwerken. Die optischen Veränderungen liegen jedoch zumeist in bestimmten Details wie Zeiger- oder Indizes-Form. Somit ist eine Chronomaster leicht als solche zu erkennen. In jedem Fall besitzen alle Modelle ein Bicompax-Zifferblatt mit Totalisatoren bei 3 und 9 Uhr.

Die Zifferblätter der ersten Generation waren grundsätzlich schwarz, später folgten weiße bzw. silberne Blätter, die Nivada auch im Panda-Design bzw. in Reverse-Panda-Optik anbot. Alle Chronomaster-Varianten sind mit einer schwarzen Aluminiumlünette ausgestattet, auf deren äußeren Rand sich eine Tauchskala befindet. Darunter ist eine Stundenskala für die GMT-Zeit.

Eine weitere Gemeinsamkeit ist das rund 38 mm große Edelstahlgehäuse, das bis zur fünften Generation durchbohrte Hörner aufweist. Lediglich die sechste und letzte Generation hat geschlossene Hörner. Aufgrund der unterschiedlichen Kaliber – Venus 210, Valjoux 92, Valjoux 7733, Valjoux 23, Landeron 248 – fällt die Gehäusehöhe jeweils unterschiedlich aus.

Preise für Vintage-Chronomaster

Bei der Referenznummer 8221 handelt es sich um die allererste und wohl bekannteste Generation der Chronomaster. Charakteristisch für dieses Modell sind der pfeilförmige Stundenzeiger und das schwarze Zifferblatt mit ebenfalls schwarzen Totalisatoren bei 3 und 9 Uhr. Wie bei den meisten nachfolgenden Chronomaster-Referenzen befindet sich auf dem rückwärts zählenden Time-Out-Zähler bei 3 Uhr eine rote Markierung zwischen der ersten und fünften Minute.

Die strichförmigen Stundenmarkierungen sind nachleuchtend und bestehen aus Tritium. Im Innern der ersten Chronomaster gibt das damals weitverbreitete Schweizer Handaufzugskaliber Venus 210 mit Nockenschaltung den Takt vor.

Gebrauchte Exemplare finden Sie auf Chrono24 in der Regel an Aftermarket-Armbändern und ohne weiteres Zubehör. Die Preise für diese Referenz kletterten in den vergangenen Jahren beachtlich, da Sammler dieses Modell besonders nachfragen. Rechnen Sie mit einem Preis von mindestens 2.500 EUR. Sollte der Zustand sehr gut sein, oder noch weiteres Originalzubehör wie etwa das passende Edelstahlarmband dabei sein, kann der Preis auch schnell auf 4.000 EUR bis 5.000 EUR klettern.

Die Referenznummern der nachfolgenden Generation beginnen mit den Ziffern 105. Hier verwendete Nivada bereits das Kaliber Valjoux 92. Die Preise für solche Exemplare sind vergleichbar – unabhängig davon, ob Nivada oder Croton auf dem Zifferblatt steht. Die Referenz 85004/4076 ist unter Sammlern ebenfalls sehr beliebt. Aufgrund des orangen Stoppsekundenzeigers sowie des orangen Yachting-Timers erhielt das Modell den Spitznamen Orange Boy. Das Zifferblatt ist schwarz, besitzt jedoch graue Hilfszifferblätter. Obelisk-Zeiger für Stunden, Minuten und Hilfszifferblätter runden das Design der Orange Boy ab. Die Uhr ist mit dem Kaliber Valjoux 23 ausgestattet und kostet im guten Gebrauchtzustand zwischen 3.000 EUR und 4.000 EUR.

Preise & Details zur Neuauflage der Nivada Chronomaster

Die 2020 vorgestellte Neuauflage der Chronomaster orientiert sich in Bezug auf Größe und Optik eng an den Vorbildern der 1960er- und 70er-Jahre. Zur Auswahl stehen Edelstahluhren, die Sie wahlweise mit Handaufzug oder Automatik kaufen können. Nivada bedient sich bei den Uhrwerken des Schweizer Rohwerkeherstellers Sellita. So kommt bei den Handaufzugsvarianten das Sellita SW510 M BH B und bei den automatischen Versionen das SW510 BH B zum Einsatz. Beide Uhrwerke bieten eine Gangreserve von etwa 60 Stunden. Limitierte Varianten stattet das Unternehmen mit New Old Stock-Valjoux 23-Kalibern aus früherer Produktion aus.

Nivada ging bei der Gehäusegröße keine Kompromisse ein. Diese beträgt 38,3 mm, die am Handgelenk ein klein wenig größer wirken. Dadurch ist der Chronograph für schmalere und Standardhandgelenke hervorragend geeignet. Wie die Originalversionen bietet auch die Neuauflage eine Wasserdichtigkeit von 100 m (10 bar). Während Vintage-Modelle mit einem Kunststoffglas ausgestattet sind, verwendet Nivada für die neue Kollektion ein zeitgemäßes gewölbtes Saphirglas. Je nach Geschmack können Sie die neue Chronomaster mit verschiedenen Armbändern aus Edelstahl, Leder oder Kautschuk kaufen.

Handaufzug und Broad-Arrow-Zeiger: Die Referenznummern 86014M und 86007M sind perfekte Kopien der Ur-Chronomaster mit der Referenz 8221. Wie bei vielen der neuen Chronomaster-Modelle haben Sie auch hier die Wahl zwischen weißer oder cremefarbener Superluminova. Letztere verleiht der Uhr einen besonderen Vintage-Touch.

Freunde heller Panda-Zifferblätter kommen mit der Referenznummer 86010M auf Ihre Kosten. Die Handaufzugsvarianten kosten laut Listenpreis am Edelstahlarmband rund 1.550 EUR, während die automatischen Chronographen mit rund 1.730 EUR ein wenig teurer sind.

Die Orange Boy finden Sie unter der Referenznummer 86012M. Ihr Preis: 1.540 EUR am Lederband.

Wenn Sie auf der Suche nach dem besten aus beiden Welten sind, dann werden Sie bei der Chronomaster „Paul Newman“ Panda, der Paul Newman Reverse Panda und der Big Eye mit Valjoux 23 fündig. Erstere beiden sind Reminiszenzen an die Referenznummer 85017 und besitzen – wie die Rolex Paul Newman – das farblich entsprechende Zifferblatt in Schwarz oder Weiß mit den charakteristischen Art déco-Ziffern auf den Hilfszifferblättern.

Die Big Eye ist eine Neuinterpretation der Referenz 85006. Sie fällt insbesondere durch den extra großen Regatta-Timer bei 3 Uhr auf, der in den Farben Grau, Blau und Orange gehalten ist. Ein oranger Stoppsekundenzeiger im Lollipop-Format rundet das Design der Big Eye ab. Der Listenpreis für alle drei Valjoux 23-Modelle liegt bei rund 4.850 EUR.


Depthmaster – Grüße von Pac-Man & Jellyfish

Die aktuelle Nivada-Kollektion Depthmaster zollt der gleichnamigen, 1965 vorgestellten Taucheruhr mit der Referenznummer 650 Tribut. Wie ihr Vorbild bietet die aktuelle Depthmaster eine beachtliche Wasserdichtigkeit von 1000 m (100 bar). Damals ein Rekord, der erst 13 Jahre später von der Rolex Sea-Dweller gebrochen wurde. Um die Wasserdichtigkeit zu gewährleisten, stattet Nivada das nur 39 mm große kissenförmige Edelstahlgehäuse auf der linken Flanke mit einem Heliumventil aus.

Im Gegensatz zum Original, das über ein Monoblockgehäuse verfügt, ist der Boden der neuen Variante verschraubt. Alle Depthmaster-Uhren sind mit einer einseitig drehbaren Lünette aus gebürstetem Aluminium ausgestattet. Auch das Plexiglas musste einem modernen und kratzfesten Glas aus Saphirkristall weichen. In der Depthmaster gibt das automatische Sellita SW200 mit einer Gangreserve von rund 38 Stunden den Takt vor.

Kennzeichnend für die sogenannten Pac-Man-Varianten sind die prägnanten Indizes. Den Spitznamen erhielten die Uhren, weil die Form der nachleuchtenden Stundenmarkierungen bei 6 und 9 Uhr stark an die Hauptfigur des Videospielklassikers Pac-Man aus den 1980er-Jahren erinnert. Die übrigen Indizes sind dreieckig. Lediglich die arabische Zwölf und eine Kronen- bzw. Wellenform bei der 3 unterbrechen dieses Design. Das Zifferblatt selbst ist schwarz gehalten.

Die Depthmaster Pac-Man können Sie in zwei verschiedenen Grundversionen kaufen: mit weißen Zeigern und Indizes (White Pac-Man) sowie einem orangen Sekundenzeiger oder mit cremefarbenen Indizes und Zeigern. Außerdem haben Sie die Wahl zwischen einem Edelstahlarmband im Beads of Rice-Stil oder Armbändern aus Kautschuk bzw. Leder. Der Listenpreis für die Variante am Edelstahlarmband liegt bei rund 1.120 EUR.

Depthmaster Numerals Date und Jellyfish

Weitere Depthmaster-Varianten tragen den Beinamen „Numerals Date“. Auf den Zifferblättern dieser Uhren befinden sich arabische und Strichindizes sowie ein Datum bei 3 Uhr. Bei der Zifferblattfarbe haben Sie die Wahl zwischen Schwarz und Dunkelgrün, die Indizes sind in beiden Fällen cremefarben. Die Preise sind identisch mit denen der Pac-Man-Uhren.

Die Idee zur Depthmaster Jellyfish entstand zwischen dem Nivada CEO Guillaume Laidet und dem französischen Künstler Romaric André. Pac-Man sollte ein Wesen aus der Unterwasserwelt als Gegenspieler erhalten, und so schaffte es eine kleine Qualle als Sekundenzeiger in die Uhr. Die Qualle ist in den Farben Blau, Orange, Gelb oder Pink erhältlich. Nivada fertigt den eigenwilligen Zeiger in der letzten noch in Frankreich beheimateten Manufaktur für Uhrenzeiger. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass Nivada jede Farbvariante nur zehn Mal produzierte, weshalb alle Jellyfish-Varianten längst ausverkauft sind. Eine so strenge Limitierung ist oft ein Grund für eine gute Preisentwicklung. So auch bei der Depthmaster Jellyfish: Während der Listenpreis rund 1.120 EUR betrug, liegen die Preise auf Chrono24 mit über 3.000 EUR bereits jetzt deutlich darüber.


Antarctic – mit Forschern am Südpol

Die 1950 erstmals vorgestellte Nivada Antarctic schaffte es Mitte der 1950er-Jahre bis an den Südpol. Der US-amerikanischen Admiral Richard Byrd trug die Armbanduhr während der Operation Deep Freeze. Bei diesem Einsatz in Sturm, Regen und Schnee konnte die Uhr unter Beweis stellen, wie robust und zuverlässig sie ist. Originale Vintage-Exemplare sind für ca. 1.000 EUR heute noch erhältlich, fallen mit einem Durchmesser von etwa 35 mm jedoch deutlich kleiner aus als die modernen Neuinterpretationen. Diese besitzen einen zeitgemäßen und zugleich moderaten Durchmesser von 38 mm. Das damalige Plexiglas wurde zudem durch ein Glas aus Saphirkristall ersetzt.

Die Kollektion Antarctic ist in die Linien Super Antarctic, Spider, Date und No Date unterteilt. Letztere ist die umfangreichste von allen und bietet Uhren in den Zifferblattfarben Champagner, Silber, Schwarz oder Blau. Bei den Armbändern haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Varianten aus Edelstahl oder Leder. Insgesamt ergibt sich dadurch eine sehr breite Palette, bei der für jeden etwas dabei ist.

Die Referenznummer 32019A kommt der Uhr von Admiral Byrd am nächsten. Der Zeitmesser besitzt ein silbernes Zifferblatt mit einer vertikal gebürsteten Struktur und aufgesetzte goldfarbene Indizes. Diese haben eine Tropfenform. Auf den Positionen 3, 6, 9 und 12 durchbrechen arabische Ziffern die Indizes. Goldfarbene Zeiger für Stunden und Minuten im Dauphine-Stil sowie ein blauer Sekundenzeiger vollenden das Gesamtdesign der Uhr. Herzstück bildet das bewährte Sellita SW200. Die Wasserdichtigkeit beträgt 200 m (20 bar).

Der Listenpreis für diese Referenz am Oyster-Armband beträgt 820 EUR. Die Preise für die anderen Farbvarianten am Edelstahlarmband sind vergleichbar. Bevorzugen Sie ein Lederarmband, wird es etwas günstiger: Hier sollten Sie mit einem Preis von rund 640 EUR rechnen.

Die Nivada Super Antarctic gibt es in drei verschiedenen Varianten. Die einzigen Unterschiede bestehen in der Farbe der Indizes. Während das Zifferblatt jeweils matt schwarz ist, können Sie bei der Farbe der Superluminova zwischen Creme, Weiß und Grün wählen. Die Indizes selbst besitzen die Form eines Dreiecks bei 3, 6, 9 und 12 sowie Striche für die restlichen Markierungen. In diesen Uhren gibt das automatische Kaliber P024 von Soprod mit einer Gangreserve von 42 Stunden den Takt vor. Für diese 200 m (20 bar) wasserdichte Uhr stehen zahlreiche Armbandkombinationen zur Auswahl.

Der Listenpreis für die Referenz 91412 A mit cremefarbenen Indizes und am Beads of Rice-Armband beträgt rund 890 EUR.

Bei der Antarctic Spider Referenz 32023A handelt es sich um eine Variante mit sogenanntem Sektor-Zifferblatt, bei dem ein Fadenkreuz das Zifferblatt in vier gleich große Sektoren unterteilt. Bei der Antarctic Spider kommen vier weitere Linien hinzu, sodass der Look an ein Spinnennetz erinnert. Das Zifferblatt verfügt außerdem über ein silbernes Sunray-Finish und cremefarbene Superluminova. Im Gegensatz zu den übrigen Antarctic-Varianten ist die Spider mit einer Vergrößerungslupe über dem Datum bei 3 Uhr ausgestattet. Ein Soprod P024 treibt die 100 m (10 bar) wasserdichte Uhr an. Der Listenpreis von Nivada liegt bei rund 890 EUR für eine Antarctic Spider am Edelstahlarmband.


Über Nivada Grenchen

Nivada Grenchen wurde im Jahr 1926 unter dem Namen Wülliman Schneider Nivada S.A. im Schweizer Ort Grenchen gegründet. Für seine Uhren nutzte das Unternehmen von Beginn an Rohwerke Schweizer Zulieferer. Ziel war es, hochwertige Uhren zu erschwinglichen Preisen zu produzieren. In den 1930er-Jahren stellte Nivada elegante und kunstvoll gestaltete Armbanduhren her, von denen einige an die berühmte Cartier Tank erinnerten. Ende der 1930er-Jahre schloss sich Nivada mit der in New York ansässigen Croton Watch Company zusammen.

Mit der Antarctic erschien 1950 ein für das Unternehmen wichtiges Modell, das durch seinen Einsatz während der Deep Freeze-Polarexpedition Mitte der 1950er-Jahre große Popularität erhielt. Die bis heute wichtigste Uhr im Nivada-Programm ist die Anfang der 1960er-Jahre vorgestellte Chronomaster Aviator Sea Diver, ein Allrounder für vielerlei Einsätze.

Mit der Depthmaster folgte Mitte der 1960er-Jahre die erste echte Nivada-Taucheruhr, die einem Wasserdruck von bis zu 1000 m (100 bar) standhielt. Weitere Erfolgsmodelle waren die Travelmaster, eine GMT-Uhr für Vielreisende und die Datomaster, Nivadas Antwort auf die Heuer Carrera.

Anfang der 1980er-Jahre überschwemmten günstige Quarzuhren aus Japan den europäischen Markt, wodurch mechanische Uhren überflüssig erschienen und kaum noch nachgefragt waren. Diese Situation führte die gesamte Schweizer Uhrenindustrie in die sogenannte Quarzkrise, die in einem Massensterben vor allem kleinerer Unternehmen mündete. Mitte der 1980er-Jahre kaufte die südkoreanische Kim Suk Keun Watch Company das mittlerweile insolvente Unternehmen Nivada. In den 2000er-Jahren erwarb die Industrial Omega SA de CV die Überreste des Traditionsherstellers.

Im Jahr 2018 entschieden die beiden Franzosen Guillaume Laidet, Gründer der Uhrenmarke William L. 1985, und Remi Chabrat, CEO der Montrichard-Gruppe, die Marke Nivada für den europäischen Markt wiederzubeleben. 2020 startete Nivada mit einer Neuauflage des Flaggschiffs Chronomaster. Mit der Depthmaster und Antarctic folgten weitere beliebte Modelle.