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Omega Seamaster Planet Ocean GMT Ceragold 43,5 Omega Seamaster Planet Ocean GMT Ceragold 43,5 Sofort verfügbar 13.850  HU 78 2010

Mit allen Wassern gewaschen: die Omega Seamaster

Unter den vielen Taucheruhren dieser Welt ist die Omega Seamaster eine der bekanntesten. Seit Jahrzehnten ist diese Modellreihe ein zuverlässiger Begleiter für Hobby- und Berufstaucher, aber auch für den britischen Leinwand-Agenten James Bond.

Top 5 Highlights der Omega Seamaster

  • Umfangreiche Taucheruhren-Kollektion: große Auswahl
  • Hält Wassertiefen von maximal 1200 m (120 bar) stand
  • Wertsteigerung bei Sammlerstücken
  • Edelstahl, Gold, Titan und Platin als Gehäusematerial
  • Seit 1995 bekannt als Uhr von James Bond

Zahlreiche Varianten der Seamaster

Die Seamaster ist die älteste noch produzierte Modellreihe des Schweizer Luxusuhren-Herstellers Omega:. Es gibt sie unter diesem Namen seit 1948. 100 Jahre zuvor hatte der Firmengründer Louis Brandt mit der Herstellung und dem Export von Uhren begonnen. Im Jahr 1932 präsentierten die Schweizer ihre erste Taucheruhr, die viereckige Marine. Sie war eine Vorläuferin der Seamaster-Reihe. Die Omega Marine gilt als erste in Serie produzierte Uhr, die speziell für den Einsatz unter Wasser gedacht war – im Gegensatz zur bereits 1926 aufgelegten Rolex Oyster. Die Oyster war zwar wasserdicht, aber nicht als ausgesprochene Unterwasseruhr konzipiert. Im Jahr 1937 bestätigte das Schweizer Labor für Uhrenkunde, dass die Marine einen Druck von 13,5 atm aushält. Der Wert entspricht einer Wassertiefe von etwa 135 Metern. Auch dieser Vorgang war ein Novum, denn erstmals stellten die Labor-Experten einer Armbanduhr ein solches Zertifikat aus.
Omega hat die Modellreihe im Laufe der Zeit immer breiter aufgestellt. Neben der Seamaster 300 gibt es inzwischen auch die Planet Ocean 600 M, die Aqua Terra 150 M, die Diver 300 M, die Bullhead und die Ploprof 1200 M. Die Namen stehen für teilweise sehr unterschiedliche Produktlinien innerhalb der Seamaster-Kollektion.

Härtetests in Australien und der Arktis

In ihren Anfängen war die Seamaster lediglich als eine schlichte Allzweck-Herrenuhr mit verbesserter Wasserdichtigkeit konzipiert. Dies änderte sich 1955, als die Seamaster ihrem vielversprechenden Namen wirklich gerecht wurde. Am Handgelenk des Tauchers Gordon McLean überstand ein Protoyp in australischen Gewässern unbeschadet eine Tiefe von 62,5 m. Eine damalige Innovation war der Dichtungsring aus Gummi, der die bisherigen Lösungen aus Blei oder Schellack ersetzte.
Ein Jahr später schickte Omega die Seamaster mit einer Douglas DC 6 auf der Polarroute über den Nordatlantik – befestigt an der Außenhaut des Flugzeuges! Im Jahr 1957 stellte der Hersteller offiziell eine Variante vor, die bis heute fortgeführt wird, nämlich die Professional. Die Seamaster 300 aus dieser Reihe erlangte in Fachkreisen schnell einen guten Ruf. Zahlreiche zivile und militärische Berufstaucher entschieden sich für die Uhr, darunter auch die Elite-Einheit Special Boat Service der Royal Navy. Der Meeresforscher Jacques Cousteau setzte die Seamaster im Jahr 1963 bei seinen Experimenten mit der Unterwasserstation Precontinent 2 an der sudanesischen Küste des Roten Meeres ein. Spätestens seit jener Zeit ringen die Schweizer Hersteller Omega mit der Seamaster, Blancpain mit der Fifty Fathoms und Rolex mit der Submariner darum, wer von ihnen die beste Taucheruhr baut. Ein Wettbewerb, der wohl nie entschieden werden wird, da persönliche Vorlieben eine große Rolle spielen.
Im Jahr 1970 ergänzte Omega mit der Seamaster 600 die Modellreihe. Sie erwies sich bei Labortests bis zu einer simulierten Wassertiefe von 1370 m noch als funktionsfähig. Die Uhr blieb stehen, weil der Wasserdruck das 4 mm dicke Glas so weit nach innen wölbte, dass es den Sekundenzeiger stoppte. In solcher Tiefe lastet ein Druck von rund 140 Kilogramm auf jedem Quadratzentimeter der Uhr. In der Praxis erreichte die größere Ausgabe der 600, die Seamaster 1000, am Roboterarm des U-Bootes <em>Beaver Mark IV</em> eine Tiefe von 1000 m. In den 1980er- und 1990er-Jahren waren Seamaster-Uhren bei mehreren Apnoe-Tauchrekorden vertreten.

Kaufberatung zur Seamaster

Beim Segeln, Surfen, Schnorcheln oder Kajak fahren können Sie mit einer Uhr der Seamaster-Serie nichts falsch machen. Alle Modelle kommen mit einem Wasserdruck von mindestens 15 bar zurecht.
Doch die meisten Seamaster-Versionen halten mehr aus. Als Sport- oder Berufstaucher kaufen Sie mit den Varianten, die für 20 bar und noch höheren Wasserdruck konstruiert sind, solide und funktionelle Uhren für Ihre Ausflüge in die Unterwasserwelt. Als Faustregel gilt: Die Aqua-Terra-Modelle und die Bullhead genügen bis 15 bar (entspricht 150 m), die übrigen neueren Seamaster-Ausführungen lassen größere Tiefen zu.
Für eine Uhr mit hohem Ansehen und Bekanntheitsgrad sind Vintage-Seamaster erstaunlich günstig. Dies gilt nicht allein für Quarz-Modelle, die oft weniger als 300 EUR kosten. Gut erhaltene Seamaster mit mechanischem Werk können Sie schon für unter 500 EUR erstehen. Hierbei handelt es sich aber meist um Versionen, die als schlichte, elegante Herrenuhr durchgehen können.
Echte Taucheruhren waren bei den frühen Seamaster in der Minderheit. Wenn Sie sich für eine solche Rarität interessieren, genügt ein dreistelliger Betrag bei weitem nicht. Die ersten Seamaster 300 aus den späten 1950er-Jahren erhielten die Referenznummer CK 2913. Sie kosten in gutem Zustand mehr als 10.000 EUR.
Auf Tauchgänge sollte man mit einer solchen Kostbarkeit besser verzichten. Generell gilt bei Taucheruhren, dass ihre Wasserdichtheit regelmäßig überprüft werden sollte. Wenn Ihnen beim Kauf einer gebrauchten Seamaster nicht bestätigt wird, dass ein solcher Check kurz zuvor stattgefunden hat, dann sollten Sie die Uhr vorsichtshalber zum Service bringen. Dichtringe altern und müssen von Zeit zu Zeit erneuert werden, damit die Uhr wasserdicht bleibt.
Ungetragene, neuwertige Seamaster sind in der Variante Aqua Terra und mit Quarzwerk für rund 2000 EUR zu haben. Eine Diver 300 M mit Automatikwerk schlägt mit etwa 2500 EUR zu Buche. Am oberen Ende der Skala findet sich die Seamaster 300 mit Platingehäuse und Platinarmband. Für diese Ausführung sollten Sie ungefähr 55.000 EUR bereithalten.

Kauftipps

  • Preisspanne von rund 300 bis 50.000 EUR
  • Große Auswahl im Vintage-Bereich
  • Ploprof 1200 M: wasserdicht bis 1200 m (120 bar)
  • Planet Ocean 600 M: wasserdicht bis 600 m (60 bar)
  • 300 und Diver 300 M: wasserdicht bis 300 m (30 bar)
  • Aqua Terra 150 M und Bullhead: wasserdicht bis 150 m (15 bar)

Seamaster 300 und Diver 300 M

Die heutige Seamaster 300 erinnert an die namensgleichen und tauchfesten Modelle der späten 1950er-Jahre. Daher unterscheidet sie sich im Stil von der Diver 300 M, die zwar einen ähnlichen Namen trägt, aber eher zum Neopren-Anzug passt. Die Seamaster 300 dagegen kann auch als sportliche Dresswatch durchgehen, obwohl sie eine vollwertige Taucheruhr mit 300 m Wasserdichtheit, Drehring und Leuchtzeigern ist. Ihr 41-mm-Gehäuse gibt es in Edelstahl, verschiedenen Goldlegierungen, Titan und Platin.
Den professionellen Anspruch, den der Hersteller mit der Seamaster Diver 300 M verfolgt, kann man an einem besonderen Detail erkennen: dem Heliumventil. Bei sehr langen Tauchgängen können Heliumatome durch die Dichtungen in das Innere des Gehäuses vordringen. Beim Auftauchen ändern sich die Druckverhältnisse und in der Uhr kann ein Überdruck entstehen. Dieser sollte ausgeglichen werden, um die Uhr nicht zu beschädigen. Hierzu dient das Helium-Ventil, das normalerweise von Hand betätigt wird. Auch die Planet-Ocean-Ausführungen der Seamaster sind mit dieser Technik ausgestattet. Andere Hersteller nutzen ebenfalls Heliumventile für ihre Taucheruhren, etwa Breitling in der Superocean. Bei der Seamaster Ploprof 1200 M löst das Heliumventil automatisch aus. Die kantige Ploprof (für PLOngeur PROFessionnel, Berufstaucher) in der 2009 vorgestellten Version übersteht einen Druck von 120 bar bzw. eine Tiefe von 1200 m. Sie ist damit das tiefentauglichste Modell der gesamten Serie.

Co-Axial-Kaliber und Quarzwerke

Omega setzt in der Seamaster überwiegend mechanische Kaliber ein, die mit der exklusiven Co-Axial-Hemmung ausgestattet sind. Vorteile dieser Technik mit zwei Gangrädern auf einer Welle: Die Co-Axial-Baugruppe kommt wegen geringerer Reibung mit weniger Schmierung aus. Sie ist außerdem unempfindlicher gegenüber Erschütterungen als eine herkömmliche Hemmung. Omega nutzte zunächst bewährte Kaliber des weltgrößten Rohwerkeherstellers ETA und entwickelte sie weiter. Nach Einschätzung des Uhrenexperten Robert-Jan Broer von Fratello Watches kann man inzwischen von hauseigenen Werken sprechen. Neben den mechanischen Antrieben bietet der Hersteller auch einige Seamaster mit Quarzkalibern an, etwa eine Diver 300 M für Damen mit einem Gehäuse von 28 mm Durchmesser. Zur Reihe Aqua Terra 150 gehören auch Quarzuhren für Damen und Herren.
Die Aqua Terra 150 vereinigt eine Wasserdichtigkeit von 15 bar (150 m) mit einem eleganten, eher konservativen Auftritt. Zu dieser Seamaster-Variante gehören daher z. B. auch Modelle mit einer Bicolor-Optik, die durch die Kombination aus Roségold und Edelstahl entsteht. Bei der Aqua Terra finden Damen eine Seamaster mit Diamantbesatz der Lünette oder mit Edelstein-Indexen für die vollen Stunden. Eine Abkehr vom eigentlichen Stil der Serie ist die Seamaster Aqua Terra aber nicht. Denn schon in frühen Zeiten der Kollektion gab es die Seamaster De Ville in einer ähnlichen Rolle: Sie stand für einen ähnlich repräsentativen, klassischen Ansatz. Die De Ville-Kollektion ist nunmehr seit Jahrzehnten eine eigenständige elegante Omega-Modellreihe.
Die Seamaster Bullhead ist ebenfalls wasserdicht bis 150 m (15 bar), bietet aber ein völlig anderes Design als die Aqua Terra. Ihr Gehäuse aus Edelstahl verjüngt sich in Richtung 6 Uhr, ist also asymmetrisch geformt. Die Krone befindet sich auf der ungewöhnlichen 12-Uhr-Position. Links und rechts der Krone ragen zwei große, kantige Drücker aus dem Gehäuse, so dass der Zeitmesser entfernt an den Kopf eines Stiers erinnert. Das markante Aussehen verhalf der Bullhead zu ihrem Namen. Die Uhr besitzt eine Stoppfunktion mit einem Hilfszifferblatt für gezählte Minuten unterhalb von 12 Uhr. Bei 6 Uhr dreht sich ein kleiner Sekundenzeiger auf einem weiteren Hilfszifferblatt. Die Uhr fällt auch wegen eines weiteren Features auf: Sie besitzt einen 24-Stunden-Drehring unter dem Saphirglas des Zifferblattes. Er wird über eine zweite Krone bei 6 Uhr verstellt und erlaubt das Ablesen anderer Zeitzonen. Omega bestückt die Bullhead mit dem Kaliber Omega 3113. Das Chronographenwerk mit Automatikaufzug kann mit einer Gangsreserve von 53 Stunden aufwarten.

Dienstuhren für Mr. Bond

Bekanntester Träger einer Omega Seamaster ist der britische Geheimagent James Bond. In dem Film Goldeneye aus dem Jahr 1995 trug Pierce Brosnan eine Diver 300 M mit blauem Zifferblatt am Handgelenk. Sowohl für den Darsteller als auch für die Seamaster war Goldeneye das James-Bond-Debüt. Auch Daniel Craig, Brosnans Nachfolger, blieb dem Modell treu. In Spectre aus dem Jahr 2015 erschien der Agent im Auftrag Ihrer Majestät mit zwei verschiedenen Seamaster. Eine davon, die 300, brachte der Hersteller begleitend zum Film in einer Sonderedition heraus, begrenzt auf 7.007 Exemplare. Ein Erkennungsmerkmal ist das grau-schwarz-gestreifte NATO-Armband am 41-mm-Edelstahl-Gehäuse. Weiteres Kennzeichen: Eine drehbare, schwarze Lünette aus Keramik. Außerdem trägt Bond in Spectre eine Aqua Terra 150 M. Beide Uhren verfügen über Co-Axial-Kaliber.